nehmer eine Freiwilligkeitsgarantie und eine Möglichkeit zu schaffen, ihren Berufsalltag in Abstimmung mit dem Arbeitgeber flexibler gestalten zu können.
Das sollten wir vor dem Hintergrund tun, dass jedem bewusst ist, dass die erfolgreichen Unternehmen in Österreich für die positive Wirtschaftsentwicklung in unserem Land verantwortlich zeichnen und ein Unternehmen nur dann erfolgreich sein kann, wenn motivierte Arbeitgeber und motivierte Arbeitnehmer in entsprechendem Zusammenwirken eine positive Entwicklung gewährleisten. Daher wären alle Arbeitgeber schlecht beraten, wenn sie, so wie es die SPÖ-Seite immer sagt, ausbeuten würden. Sie skizzieren damit immer ein Bild, das nicht der Realität entspricht. Nur im positiven Zusammenwirken können Unternehmen erfolgreich sein. (Beifall bei der FPÖ und bei BundesrätInnen der ÖVP.)
Liebe Sozialisten, bei all Ihrer Liebe zur Inszenierung – und bei Ihnen besteht ja mittlerweile alles aus Inszenierung – ist das, was Sie zu dieser Thematik veranstalten, nicht nur ein unwürdiges Schauspiel, sondern mittlerweile wirklich erbärmlich und peinlich, denn es geht nur mehr um Panikmache und Verunsicherung. (Beifall bei der FPÖ.)
Sie reden immer von der Gewerkschaft, aber Sie sind es, die die Gewerkschaft als Teil der Sozialpartnerschaft für Ihre Zwecke instrumentalisieren und missbrauchen. (Beifall und Bravorufe bei der FPÖ.)
Einige Ihrer Gewerkschafter sind natürlich willfährige Erfüllungsgehilfen, die nicht einmal davor zurückschrecken, so wie wir es heute schon gehört haben, mit Pflastersteinen und Grabkerzen auszurücken, nein, sie inszenieren sich wirklich als Berufsrabauken, teilweise mit Ihrer Unterstützung und den bekannten Silberstein-Methoden und Pinocchio-Techniken. (Beifall bei der FPÖ.)
Damit verlieren Sie aber, und das ist Ihnen wahrscheinlich gar nicht bewusst, den letzten Funken an Glaubwürdigkeit. (Bundesrat Schabhüttl: Das sagt ausgerechnet ein Kärntner Freiheitlicher!) Wenn man selbst vor wenigen Monaten noch hergegangen ist – na hören Sie zu und passen Sie auf! –, eine Arbeitszeitflexibilisierung gefordert hat – Plan A! –, das für unumgänglich gehalten hat, weil man natürlich erkennt, dass starre Arbeitszeitsysteme überholt sind, dann aber das beleidigte Oppositionsentlein spielt und sämtliche Vorhaben torpediert, die Österreich zukunftsfit machen, weil man nicht mehr in der Regierung sitzt, dann ist das einfach unglaubwürdig und eigentlich ein politisches Armutszeugnis. (Beifall bei der FPÖ und bei BundesrätInnen der ÖVP.)
Diese Bundesregierung zeigt auch mit dieser Gesetzesänderung, dass es wichtig ist, Lösungen zu schaffen, die den wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen angepasst sind. Die Schwerpunkte sind ausreichend behandelt worden, aber jetzt muss ich Sie wirklich einmal fragen: Erklären Sie mir einmal, was schlecht daran ist, wenn die Arbeitnehmer künftig nach diesem Modell einen Mehrwert erhalten, weil sie die Wahlmöglichkeit haben, ob sie ihre Mehrleistungen in Geld oder Freizeit refundiert bekommen wollen, und gleichzeitig aber auch eine Freiwilligkeitsgarantie beinhaltet ist!
Erklären Sie mir, was schlecht an diesem Modell ist, das den sozialen Anforderungen gerecht wird, denn es ist halt einmal so, dass Arbeitnehmer sich größere Freizeitblöcke gönnen möchten, dass sie vielleicht auch mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen möchten! Entgegen Ihrem verzerrten Realitätsbild hat der durchschnittliche österreichische Arbeitnehmer nicht die Möglichkeiten eines Herrn Kern, der für seine Tätigkeit von der SPÖ 6 100 Euro zu seinem Gehalt von 8 700 Euro fordert und sich das einfach zahlen lässt, weil er sich holt, was er glaubt, das ihm zusteht. (Beifall bei FPÖ und ÖVP.)
Wenn der durchschnittliche österreichische Arbeitnehmer sein Haus abzuzahlen hat oder sich Eigentum schaffen will, so ist er gewillt, dafür zu arbeiten, und muss das auch; er erbringt mehr Dienstleistungen, um sich das zu verdienen und sich mehr leisten zu können. Dafür wird hiermit die gesetzliche Grundlage geschaffen, denn das ist
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