BundesratStenographisches Protokoll906. Sitzung, 906. Sitzung des Bundesrates am 4. Mai 2020 / Seite 62

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Zur Frage 3:

Als Basis wird der Statistikstichtag 29.2.2020 herangezogen; dann ergeben sich die Steigerungen der Arbeitslosigkeit zu den weiteren Stichtagen 31.3. sowie 30.4. nach Bundesländern wie folgt:

Im Burgenland waren es Ende Februar 10 614, Ende März 13 814 und Ende April 13 569 Arbeitsuchende; das ergibt im März eine Steigerung von 30,1 Prozent gegen­über Februar und im April eine Steigerung von 27,8 Prozent gegenüber Februar.

In Kärnten waren es Ende Februar 24 681, Ende März waren es 37 266 und Ende April waren es 36 067 Arbeitsuchende; das entspricht im März einer Steigerung von 51 Prozent gegenüber Februar und im April einer Steigerung von 46,1 Prozent gegenüber Februar.

In Niederösterreich waren es mit Stand Februar 59 141, mit Stand März 78 440, mit Stand April 80 199 Arbeitsuchende; das ist im März eine Steigerung von 32,6 Prozent und im April von 35,6 Prozent.

In Oberösterreich waren es Ende Februar 40 638, Ende März 57 808, Ende April 58 115 Arbeitsuchende; das entspricht im März einer Steigerung von 42,3 Prozent und Ende April einer Steigerung von 43 Prozent gegenüber Februar.

In Salzburg waren es mit Ende Februar 13 132, mit Ende März 29 107, mit Ende April 29 833 Menschen; das ist mit Ende März eine Steigerung von 126,6 Prozent gegenüber Februar und mit Ende April eine Steigerung von 127,2 Prozent gegenüber Februar.

In der Steiermark waren es Ende Februar 40 942, Ende März 63 998, Ende April 62 889 Arbeitsuchende; das entspricht also Ende März einer Steigerung von 56,3 Pro­zent gegenüber Februar und Ende April einer Steigerung von 53,6 Prozent gegenüber Februar.

In Tirol waren es Ende Februar 15 307, Ende März 43 077 und Ende April 44 928 Menschen; gegenüber Februar war es Ende März eine Steigerung von 181,4 Prozent und Ende April von 193,5 Prozent.

In Vorarlberg waren es Ende Februar 9 706, Ende März 15 788 und Ende April 17 928 Arbeitsuchende; das ist eine Steigerung von 62,7 Prozent im März und von 84,7 Prozent im April.

In Wien waren es Ende Februar 119 826, Ende März 165 047 und Ende April 178 725 Menschen; das ist ein Zuwachs gegenüber Februar von 37,7 Prozent im März und ein Zuwachs von 49,2 Prozent im April.

Zur Frage 4:

Mit Stand 3.5. beträgt die Planzahl an Personen in Kurzarbeit 1 254 411 Arbeit­neh­merinnen und Arbeitnehmer. Werden die bereits genehmigten Kurzarbeitsprojekte herangezogen, beträgt die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Menschen 1 154 114.

Zur Frage 5:

Das Geschlecht und das Alter von Personen in Kurzarbeit ist erst über die monatliche Abrechnung der Ausfallstunden erfassbar. Voraussichtlich können wir Ende Mai erste statistische Aussagen dazu treffen.

Zur Frage 6:

Am 3.5. betrug die Zahl der Arbeit suchenden Personen ab 45 Jahren 207 181.

 


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