BundesratStenographisches Protokoll937. Sitzung, 937. Sitzung des Bundesrates am 3. Februar 2022 / Seite 23

HomeGesamtes ProtokollVorherige SeiteNächste Seite

In diesem Sinne möchte ich verbleiben, Ihnen alles Gute wünschen, auch für die Dis­kussion heute, und dass Sie in der Diskussion die Nerven bewahren, die richtige Ent­scheidung im Gesamtinteresse von uns allen treffen und dass es Ihnen gelingen möge, von den Brücken, von denen ich geredet habe, zumindest eine heute zu bauen. Ich wün­sche Ihnen alles Gute, sage herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und stehe Ihnen natürlich für jede Art von Austausch immer zur Verfügung. – Danke schön. (Beifall bei ÖVP, SPÖ und Grünen sowie des Bundesrates Arlamovsky.)

9.51


Präsidentin Mag. Christine Schwarz-Fuchs: Ich danke dem Landeshauptmann von Vorarlberg für seine Ausführungen.

Wir gehen in die Debatte ein.

Zu Wort gemeldet ist Frau Bundesrätin Heike Eder. – Bitte.


9.52.19

Bundesrätin Heike Eder, BSc MBA (ÖVP, Vorarlberg): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Christine, ich wünsche dir natürlich im Namen unserer ÖVP-Bundesratsfraktion alles Gute für deine Präsidentschaft. Engagement und eine Portion Hartnäckigkeit sind nur zwei deiner herausragenden Eigenschaften, und ich bin mir sicher, die sind auch ganz hilfreich für die bevorstehende Präsidentschaft. Ich hoffe, du kannst diese intensive Zeit auch etwas genießen. (Beifall bei der ÖVP sowie der Bundesrätin Grimling.)

Lieber Herr Landeshauptmann, lieber Markus, herzlich willkommen bei uns im Bundes­rat! Lieber Peter, auch bei dir möchte ich mich noch ganz herzlich für deine Präsident­schaft im Namen unserer Fraktion bedanken.

Werte Kolleginnen und Kollegen hier im Bundesrat! Liebe Besucher auf der Besucher­galerie – heute haben wir ordentlich Verstärkung aus Vorarlberg mitgebracht! Liebe Zu­seher daheim! Bei der Rede unseres Landeshauptmannes ist mir eines aufgefallen: Er und ich, wir haben mit dem Großteil aller Vorarlbergerinnen und Vorarlberger eines ge­meinsam, nämlich: Wir sind stolz auf unser Ländle. Und stolz sind wir auch auf unsere Spitzenathletinnen und -athleten, die in den nächsten Wochen in Peking um paralympi­sche und olympische Medaillen kämpfen werden. Zwölf Athletinnen und Athleten stellt Vorarlberg, so viele Sportler wie noch nie in der Geschichte.

Wenn man bei einem so wichtigen Wettkampf – in einem Sportlerleben ist das wahr­scheinlich das Ereignis – am Start steht, gehen einem oft die absurdesten Gedanken durch den Kopf. Die einen visualisieren ihren Sieg und sehen sich schon auf dem Sto­ckerl, manche gehen nochmals die perfekte Technik, den perfekten Schwung durch und wieder andere hören Musik.

Meine Herangehensweise bei den Paralympics vor vier Jahren war die: Ich dachte an Vorarlberg. (Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP sowie bei BundesrätInnen von SPÖ und Grünen.) So weit weg von der Heimat – ich war in Pyeongchang in Südkorea –, mitten im Nirgendwo, getragen von dem großen Zuspruch, den vielen Daumendrückern und Glückwünschen von daheim – viele sind mitten in der Nacht aufgestanden, um mir live via Fernsehen zuzusehen –, fühlte ich mich ganz besonders gestärkt und getragen, mein absolut Bestes zu geben. Und wenn man dann erfolgreich ist, ein gutes Rennen, einen guten Wettkampf absolviert hat oder vielleicht sogar eine Medaille holen kann, dann ist das natürlich die Krönung und immer ein Produkt daraus, dass ganz viele Menschen gemeinsam Verantwortung übernommen haben. Durch ihre Taten, durch ihr Einbringen, durch ihr Daumendrücken haben sie ihren Anteil am Erfolg geleistet. So ist das im Sport und so ist es auch in der Politik, meine lieben Kolleginnen und Kollegen.

Gemeinsam in Verantwortung, das ist ja der Leitsatz, den Vorarlberg für seinen Länder­vorsitz gewählt hat. Verantwortung übernehmen ist nicht nur jetzt das Gebot der Stunde,


HomeGesamtes ProtokollVorherige SeiteNächste Seite