Nationalrat, XX.GP Stenographisches Protokoll 96. Sitzung / Seite 76

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Bundessportförderungsmittel  wir haben es schon gehört  werden für den Sport eine bessere Lösung sein als die Valorisierung. Daher richte ich ein Dankeschön an alle, die mitgewirkt haben, an die zwei Regierungsparteien, unseren Staatssekretär und auch unseren Präsidenten der BSO Löschnak! Herzlichsten Dank! (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der ÖVP.)

Meine Damen und Herren! Sehr wichtig für ein kleines Land wie Österreich ist es auch, Großveranstaltungen durchzuführen. In den Jahren 1998 und 1999 werden wieder viele Europameisterschaften, Weltmeisterschaften, Weltcupturniere in Österreich durchgeführt werden. Auch wenn wir die zwei Großveranstaltungen, nämlich die Fußballeuropameisterschaft und die Olympischen Spiele 2006 die Auswahl des Kandidaten hiefür findet schon am 2. Dezember statt , bekommen, wird das eine wichtige Angelegenheit für die betreffenden Städte beziehungsweise für Österreich sein.

Viele Budgetmittel werden für Sportstätten zur Verfügung gestellt, so zum Beispiel die letzte Rate in der Höhe von 20,5 Millionen Schilling für das Stadion Graz, die ersten 20 Millionen für die Renovierung in Innsbruck und den Neubau des Fußballstadions. Für die Weltmeisterschaft 1999 in der Ramsau wurden 3 Millionen Schilling und für die Weltmeisterschaft in St. Anton im Jahre 2001 bereits 10 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt. Auch das Projekt Nachwuchsförderung  bereits für die Olympischen Sommerspiele 2004  wird wiederum mit 8 Millionen Schilling dotiert.

Meine Damen und Herren! Auch die Entwicklung im IMSB mit Holdaus an der Spitze ist für den österreichischen Sport von großer Wichtigkeit.

Ich könnte noch sehr viel über die Leistungszentren und ähnliches sagen. Die Zeit ist jedoch schon vorgeschritten. (Zwischenruf des Abg. Mag. Schweitzer. ) Der Schulsport fällt nicht in die Kompetenz des Bundeskanzleramtes, aber Staatssekretär Dr. Wittmann hat bereits eine Initiative gesetzt: "Sporthits for Kids" ist ein großartiger Erfolg. Ich hoffe, Herr Staatssekretär, daß diese Veranstaltung in Zukunft in ganz Österreich durchgeführt werden wird!

Herr Kollege Dr. Grollitsch! Sie sagen immer, daß die Dachverbände, die die Organisation des Breitensports durchführen, politisch besetzt sind.  Bei meiner letzten Rede zum Sportbericht habe ich hier mitgeteilt, daß es gar nicht so politisch sein kann: Denn Ihr Bundesparteiobmann war bei einem Union-Verein. Sie haben eine Berichtigung gemacht und gesagt, daß ich die Unwahrheit gesagt habe. Ich habe hier jedoch ein Schreiben von der Union, in dem bestätigt wird, daß Herr Dr. Haider von 1986 bis 1990 im Klub Althofen Obmann der Österreichischen Turn- und Sportunion war.  Ich habe also die Wahrheit gesagt, auch Ihr Obmann war Präsident der Union! (Abg. Dr. Stippel: Da schau her!) Ich denke, das sollte man sagen. Denn wenn man hier steht und etwas sagt und einem dann unterstellt wird, daß man die Unwahrheit gesagt hat, dann können wir, wie ich meine, wieder eine Berichtigung verlangen! (Beifall bei der SPÖ.  Zwischenruf des Abg. Meisinger. )

Herr Kollege! Für Sie wäre es besser gewesen, Sie hätten den Mund gehalten, denn von Sport haben Sie keine Ahnung! In dieser Angelegenheit kann ich Ihnen nur die gelbe Karte geben! (Beifall und Heiterkeit bei der SPÖ.  Abg. Schwarzenberger: Warum nicht die rote?)

Sehr wichtig für den Sport in Österreich ist die Lotto-Toto-Gesellschaft. Ich darf mitteilen, daß die Gesellschaft von 1986 bis 1996 3,9 Milliarden Schilling für den Sport zur Verfügung gestellt hat, aber auch 149 Millionen Schilling für die Kinderhilfe, 154 Millionen Schilling für die Sporthilfe, 141 Millionen Schilling für die Seniorenhilfe und 41 Millionen Schilling für das Österreichische Olympische Comité.  Ein Dankeschön dem Vorstand der Lotto-Toto-Gesellschaft!

Abschließend möchte ich noch einiges zur Sporthilfe sagen. Wenn Ihr Herr Dr. Grollitsch gemeint hat, der Herr Bundeskanzler war natürlich bei der "Nacht des Sports" anwesend, dann kann ich berichten, daß auch Herr Dr. Haider und Konsorten anwesend waren, und sie haben genauso in die Fernsehkamera hineingeschaut wie der Bundeskanzler. Ich glaube, das muß jedem Staatsbürger möglich sein, und natürlich auch dem zuständigen Minister! (Abg. Mag. Schweitzer: Warum hast du uns nicht eingeladen, Noldi?)


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