Nationalrat, XXII.GP Stenographisches Protokoll 62. Sitzung / Seite 172

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Es gibt auch einen Aufsatzwettbewerb. Wir haben die besten 80 Einsendungen schon aussortiert.

Es gibt einen Videowettbewerb. 15 der besten Videos kommen beim ORF in die engere Wahl.

Sie sehen, das Interesse ist sehr groß. Die Kinder und Jugendlichen haben bei all die­sen Wettbewerben sehr großes Engagement gezeigt.

Weiters gibt es auch einen Liedwettbewerb, der nennt sich „songFAIRsuch“. Da wird alles, was mit Fairness im Sport zu tun hat, auf musikalische Art und Weise darzubie­ten versucht. Wir haben auch da die 15 Besten dem Radiosender „Ö3“ zur näheren Wahl zugesandt.

Wir feiern im September immer den „Tag des Sports“ am Heldenplatz. Dieses Jahr ist der „Tag des Sports“ vor allem der Jugend gewidmet. „Jugend am Ball“ wird sich diese Veranstaltung nennen. Dabei hat die Jugend verstärkt die Möglichkeit, mit österreichi­schen Sportlern, mit allen Verbänden in Kontakt zu treten und sich die ganze Welt des Sports anzusehen.

Wir haben in Innsbruck ein „Young Researcher Seminar“, wo sich junge Menschen mit Sportmanagement, mit ihren Ansichten vom österreichischen Sport, mit ihren Zu­kunftsvisionen beschäftigen.

Auch die Österreichische Sportwissenschaftliche Gesellschaft widmet dieses Jahr die­sem Thema einen Schwerpunkt und hält im November einen großen Kongress ab.

Wir haben in den Schulen – europaweit beispielgebend – in der Sekundarstufe 1 sehr viele Unterrichtsstufen für Bewegung und Sport. Wir haben in 15 Schulen Leistungs­sportler integriert, insgesamt 1 018 aus den 47 verschiedenen Sportarten. Außerdem haben wir in Wien zwei Schulversuche gestartet, wo in der Sekundarstufe 1 schon Leistungssportler in den Schulbetrieb integriert werden beziehungsweise wo der Leis­tungssport in den Schulbetrieb integriert wird.

Wir haben natürlich auch sehr viele Schwerpunkte außerhalb der Schule gesetzt, weil Erziehung nicht unbedingt „Erziehung in der Schule“ heißen muss. Das „Europäische Jahr der Erziehung durch Sport“ soll zeigen, dass Sport sehr gut erziehen kann.

Der Staatssekretär für Sport hat eine Initiative ins Leben gerufen, die nennt sich „Fit für Österreich“. Darunter befindet sich auch sein schon allseits bekanntes Projekt „SportKids“, das sich mehr als bewährt.

Wir haben, soviel ich weiß, derzeit sieben Pilotprojekte in den Kindergärten laufen, wo Kindergartenkinder eine polysportive Ausbildung bestreiten können, wo sie erstmals die sozialen Fähigkeiten, die der Sport besitzt, kennen lernen können. (Ruf bei der SPÖ: Wer zahlt das alles?)

Ja, die Gemeinden sehen, dass im Sport im Europäischen Jahr der Erziehung durch Sport wirklich großes Potential steckt. Im Endeffekt ist es egal, wer es zahlt, Hauptsa­che, es zahlt wer. (Abg. Faul: Steckt euch nicht die fremden Federn an den Hut!) Dazu brauche ich gar nichts zu sagen, denn es heißt: Erziehung durch den Sport! Vielleicht sollten manche wirklich mehr Sport betreiben, dann würde auch die Erziehung besser sein. (Beifall bei den Freiheitlichen.)

Der Herr Staatssekretär ist heute bei uns zu Gast und wird uns sicher noch mehr über sein Projekt „SportKids“ und über die Chancen der Kinder durch den Sport erzählen. –Ich danke für die Aufmerksamkeit. (Neuerlicher Beifall bei den Freiheitlichen.)

 


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