beispielsweise
Chemikalienleasing gefördert. Die freiwillige Kennzeichnung von Konsumgütern
über in der Produktion verwendeter Chemikalien wird unterstützt.
Damit soll die
Transparenz für die Konsumenten im Interesse der Konsumentensicherheit
verbessert werden.
Nachhaltigkeit
Die Bundesregierung
bekennt sich in allen Politikbereichen zur Nachhaltigkeit und richtet ihr
Handeln nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten aus.
Bei der Überarbeitung der österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie
und insbesondere deren Umsetzung sind vermehrt Akzente der
öffentlichen Hand zu setzen.
Ökologisierung
der öffentlichen Beschaffung
In der
Bewusstseinsbildung werden Akzente mit Aktionen wie beispielsweise den
nachhaltigen Wochen gesetzt
Für
Großveranstaltungen wie der Fußball-Europameisterschaft EURO 2008 werden
Nachhaltigkeitskonzepte erstellt
Natur, Nationalparks und Artenschutz
Die Nationalparks sind
wichtige Leitprojekte für den Umwelt- und Naturschutz. Die Nationalparkregionen
sollen zu Modellregionen für sanften Tourismus ausgebaut werden.
Jede Schüler/jede
Schülerin soll zumindest einmal einen Nationalpark besucht haben;
Zusätzliche
Impulse zur Forschung
Zur ökologisch
verträglichen und abgestimmten Nutzung des Waldes im Freizeitbereich
sind vertragliche Regelungen der Grundeigentümer mit Interessenten, Gemeinden,
Tourismus etc. auszubauen. Der Österreichischen Bundesforste AG kommt in
diesem Zusammenhang eine besondere Verantwortung beim verantwortungsvollen
Umgang mit der Natur und dem Zugang zur Natur im Sinne des freien Betretungsrechtes
des Waldes zu Erholungszwecken insgesamt zu.
Die gesetzliche
Verpflichtung der ÖBf AG zur Substanzerhaltung zielt auf die stetige Verbesserung
der Vermögenssubstanz im Sinne einer nachhaltigen Ausrichtung der österreichischen
Forstwirtschaft ab. Damit soll auch hinkünftig sichergestellt werden, dass
österreichischer Grund und Boden verantwortungsvoll bewirtschaftet wird.
Schutzhüttenoffensive für saubere Alpen
Der sanfte Tourismus
in Österreichs Bergregionen wird durch ein eigenes Programm zur Erhaltung
und Ökologisierung der Schutzhütten weiterhin unterstützt.
Aktive Anti-Atompolitik
Die
österreichische Bundesregierung hält an ihrer Überzeugung fest,
dass die Kernenergie keine nachhaltige Form der Energieversorgung
darstellt. Besonderes Augenmerk gilt der Sicherheitsfrage. Die Schaffung
hoher EU-Sicherheitsstandards für Nuklearanlagen ist weiter ein
wesentliches Ziel der österreichischen Nuklearpolitik. Vereinbarte
Schließungsverpflichtungen besonders problematischer Anlagen sind strikt
einzuhalten, weitere Schließungsvereinbarungen mit finanzieller Hilfe der
EU sind anzustreben. Kapazitätssteigerungen bestehender Anlagen
dürfen ebenso wenig gefördert werden wie die Errichtung neuer Nuklearanlagen.
In allen Fällen
von grenznahen Kraftwerksprojekten wird Österreich im Rahmen des EU-Rechtes
und der ESPOO-Konvention auch künftig alle Möglichkeiten zum Schutz
der österreichischen Sicherheitsbedürfnisse wahrnehmen und nutzen.
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