Nationalrat, XXIII.GPStenographisches Protokoll9. Sitzung / Seite 284

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Im Hinblick auf die steigende Bedeutung des lebensbegleitenden Lernens ist die Ver­netzung und Durchlässigkeit zwischen Aus- und Weiterbildung weiter zu verstärken und die Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen auszubauen. Der Förderung der Weiterbildung, einer kompetenten Beratung und der Qualitätssicherung der Weiterbildungsangebote kommt ein hoher Stellenwert zu.

Besonderes Augenmerk ist im Bereich der Erwachsenenbildung auf Personen mit einem niedrigen Qualifikationsniveau zu legen.

1. Klassenschüler/innen-Höchstzahl 25

Ziel:

Senkung der Klassenschüler/innen-Höchstzahl auf 25 zur Steigerung der Unterrichts­qualität und des Unterrichtsertrages

Umsetzung:

Die Zahl 25 ist ein Richtwert. Die Teilungs- und Eröffnungszahlen müssen neu festgelegt und das Minderheitenschulwesen berücksichtigt werden. Die Schule hat die Möglichkeit, über ihre Klassenorganisation selbst zu entscheiden

Die Umsetzung dieser Klassenschüler/innen-Höchstzahl beginnt aufsteigendin der ersten Schulstufe jeder Schulart

2. Kindergarten und Vorschule

Ziel:

Den Kindergarten verstärkt als Bildungseinrichtung sehen, die Kinder auf die Anfor­derungen der Volksschule vorbereiten und den Übergang in die Schule verbessern

Umsetzung:

Erarbeitung eines bundesweiten Bildungsplanes für Kindergärten mit spezieller sprachlicher Frühförderung

Verbesserung des Überganges zwischen Kindergarten und Volksschule

Einrichtung einer Expertengruppe zur Erarbeitung von Vorschlägen für ein vorschuli­sches Bildungsangebot, mit welchem alle 5-Jährigen erfasst werden sollen

3. Tagesbetreuung

Ziel:

Bedarfsgerechter Ausbau ganztägiger Schulformen und Betreuungseinrichtungen

Umsetzung:

Die bereits jetzt verpflichtende Bedarfserhebung muss, wie es im Schulorganisations­gesetz vorgesehen ist, durchgeführt werden Klassen-, schulstufen- und schulüber­greifende Organisationen von Betreuungsangeboten erleichtern die Gruppenbildung

Ein Katalog von Qualitätskriterien (z.B. räumliche und personelle Ressourcen) wird erarbeitet

4. Integration

Ziel:

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Kinder mit nichtdeutscher Mutter­sprache bestmöglich in das Schulsystem integrieren

Umsetzung:

 


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