Im Hinblick auf die
steigende Bedeutung des lebensbegleitenden Lernens ist die Vernetzung und
Durchlässigkeit zwischen Aus- und Weiterbildung weiter zu verstärken
und die Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen auszubauen. Der
Förderung der Weiterbildung, einer kompetenten Beratung und der Qualitätssicherung
der Weiterbildungsangebote kommt ein hoher Stellenwert zu.
Besonderes Augenmerk
ist im Bereich der Erwachsenenbildung auf Personen mit einem niedrigen
Qualifikationsniveau zu legen.
1. Klassenschüler/innen-Höchstzahl 25
Ziel:
Senkung der
Klassenschüler/innen-Höchstzahl auf 25 zur Steigerung der Unterrichtsqualität
und des Unterrichtsertrages
Umsetzung:
Die Zahl 25 ist ein
Richtwert. Die Teilungs- und Eröffnungszahlen müssen neu festgelegt
und das Minderheitenschulwesen berücksichtigt werden. Die Schule hat die
Möglichkeit, über ihre Klassenorganisation selbst zu entscheiden
Die Umsetzung dieser
Klassenschüler/innen-Höchstzahl beginnt aufsteigendin der ersten
Schulstufe jeder Schulart
2. Kindergarten und Vorschule
Ziel:
Den Kindergarten
verstärkt als Bildungseinrichtung sehen, die Kinder auf die Anforderungen
der Volksschule vorbereiten und den Übergang in die Schule verbessern
Umsetzung:
Erarbeitung eines
bundesweiten Bildungsplanes für Kindergärten mit spezieller sprachlicher
Frühförderung
Verbesserung des
Überganges zwischen Kindergarten und Volksschule
Einrichtung einer
Expertengruppe zur Erarbeitung von Vorschlägen für ein vorschulisches
Bildungsangebot, mit welchem alle 5-Jährigen erfasst werden sollen
3. Tagesbetreuung
Ziel:
Bedarfsgerechter Ausbau
ganztägiger Schulformen und Betreuungseinrichtungen
Umsetzung:
Die bereits jetzt
verpflichtende Bedarfserhebung muss, wie es im Schulorganisationsgesetz
vorgesehen ist, durchgeführt werden Klassen-, schulstufen- und
schulübergreifende Organisationen von Betreuungsangeboten erleichtern
die Gruppenbildung
Ein Katalog von
Qualitätskriterien (z.B. räumliche und personelle Ressourcen) wird
erarbeitet
4. Integration
Ziel:
Kinder mit
sonderpädagogischem Förderbedarf und Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache
bestmöglich in das Schulsystem integrieren
Umsetzung:
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