Möglichst ab 1.
Jänner 2008 wird eine Obergrenze bei der Rezeptgebühr in Höhe
von 2 % des Einkommens festgelegt, die über die e-Card administriert wird.
.
Niedrigere
Rezeptgebühr bei der Verschreibung von Generika und für Originalpräparate
auf dem Preisniveau des Generikums.
Anreize für die
Teilnahme an Hausarzt- und Vorsorgeprogrammen.
6. Medikamente
Ein umfassender Ansatz
zur Kostendämpfung bei Arzneimitteln (Zulassung und Aufnahme in den
Erstattungscodex (ECO), Verschreibung und Abgabe, Handelsspannen).
Unterstützung
einer europäischen Perspektive bei der Zulassung und Bewertung des
therapeutischen und gesundheitsökonomischen Nutzens von Arzneimitteln.
Auf der Grundlage
einer Evaluierung des Systems der „Boxen“ im ECO wird eine Weiterentwicklung
- insbesondere in bezug auf innovative Produkte – vorgenommen.
Evidenzbasierte
Anerkennung von homöopathischen Produkten für den ECO.
Die
chefärztlichen Bewilligungen sollen auf einheitliche Regeln und begleitende
Qualitätssicherung ausgerichtet werden.
Die e-Medikation
Datenbank (Arzneimittelsicherheitsgurt) und das e-Rezept werden für
verschreibende und abgebende Stellen flächendeckend eingeführt.
Transparenz bei
Studien zur Anwendungsbeobachtung wird hergestellt.
Förderung des
Einsatzes von Generika, insbesondere durch stärker betonten Preiswettbewerb
zwischen Erstanbieter und Generikum.
Gemeinsame
Arzneimittelausschüsse der Krankenhäuser und der Krankenversicherung
sollen Richtlinien zur Bewertung und Auswahl von Heilmittel erarbeiten.
7. Ausbildung der Ärzte, Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe
Der Ausbildungsweg
(Studium und Approbation) von FachärztInnen erfolgt über eine gemeinsame
einjährige Basisausbildung. Die Ausbildung zu FachärztInnen für
Allgemeinmedizin wird mit verdichteten Ausbildungsinhalten umgesetzt.
Allgemeinmedizin wird universitär ausgebaut.
Ausbildungsstätten
müssen qualitative Voraussetzungen erfüllen, Lehrpraxen in den
Ausbildungsweg einbezogen werden.
Das Ausbildungs- und
Tätigkeitsprofil der TurnusärztInnen wird unter Berücksichtigung
der Strukturänderungen im Krankenanstaltenbereich überarbeitet.
Die Harmonisierung der
Bildungswege von Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufen soll die
Durchlässigkeit zu verwandten Berufsbildern herstellen.
Die Anbindung der
Pflegeausbildung an das Regelschulwesen wird verbessert.
Ein modularer Aufbau der Ausbildung soll Durchlässigkeit,
Flexibilität und Mehrfachqualifikationen im Sinne des
lebensbegleitenden Lernens ermöglichen.
Bei der Ausbildung ist die Vergleichbarkeit auf der europäischen
Ebene herzustellen.
Der begonnene Umbau der MTD-Akademien in Fachhochschulstudiengänge
soll bis 2010 abgeschlossen werden. Das Berufsbild der Medizinisch Technischen
Fachkraft soll überprüft werden.
Es erfolgt eine
Erfassung und Registrierung aller Gesundheitsberufe.
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