angestellt. (Abg. Mag. Darmann: Warum sagen Sie es dann? Das ist ein Wahnsinn!) Ich sage Ihnen, was ich Ihnen gerne mitteilen möchte. Ich weiß nicht, warum Sie so nervös sind. (Abg. Mag. Darmann: Überlegen Sie sich Ihre Wortwahl, bevor Sie hier jemand persönlich angreifen!)
Na welche Wortwahl? Also, Frau Präsidentin, wenn da jetzt irgendetwas ehrenrührig war, wenn ich sage: Sie waren mitten drinnen im Kärntner Landtag!, wenn das schon ehrenrührig ist, dann (Beifall bei ÖVP und SPÖ. – Weiterer Zwischenruf des Abg. Mag. Darmann.)
Also ich sage: Sie waren mitten drin. Der Name der Partei hat sich ständig geändert. Einmal waren Sie Klubobmannstellvertreter, und am Ende waren Sie Klubobmann, als damals der Bericht, zu dem ich jetzt kommen möchte, vorgelegt worden ist.
Was sagt Holub in seinem Bericht? – Erstens, und das Richtung Freiheitliche, weil Sie das heute wieder falsch gesagt haben: dass unter Zernatto diese Wachstumspolitik begonnen hätte. Was sagt der Untersuchungsausschuss? – „Die exzessive Wachstumspolitik“ der Hypo Alpe-Adria „wurde von der () Kärntner Landesholding, die () insbesondere unter dem Einfluss des politisch besetzten Aufsichtsrates () stand, seit 1999 politisch getragen und forciert.“ Am 8. April 1999 ist ein gewisser Jörg Haider Landeshauptmann geworden.
Das ist ihr Problem! Und das ist der Grund, warum Sie so hypernervös sind, sage ich Ihnen. (Beifall bei der ÖVP.)
Und wenige Tage – wenige Tage! –, nachdem Jörg Haider Landeshauptmann geworden ist, hat er gemeint, die Haftung sei „bombensicher“. Er hat gesagt, die Haftung sei „bombensicher“. (Abg. Mag. Darmann: Das ist nicht der Bericht des Ausschusses! Sie verbreiten hier die Unwahrheit!)
Sein erster Akt als Landeshauptmann war eine Auslandsreise nach London zur Ratingagentur Moody’s, um die Hypo zu unterstützen. Sein erstes Hintergrundgespräch vor Kärntner Journalisten hat der Hypo gegolten, wo er gesagt hat, das sei das Flaggschiff seiner Wirtschaftspolitik, und dieses Flaggschiff hat er eingesetzt. Daher ist es, sage ich Ihnen, richtig, was der Untersuchungsausschuss in Kärnten hier festgestellt hat, dass nämlich (Abg. Mag. Darmann: Das ist kein Bericht des Ausschusses!)
Entschuldigung! Das hat er festgestellt. (Abg. Mag. Darmann: Es gibt keine Berichte dieses Ausschusses!) Noch einmal: Ja, aber ich orientiere mich hier, wie ich es gerade gesagt habe, am Vorsitzenden Holub. (Abg. Mag. Darmann: Sie zitieren einen anderen Bericht! Das ist nicht der Ausschussbericht!) Ich orientiere mich am Vorsitzenden Holub. Bei den Grünen wird dieser Untersuchungsbericht, so wie er von Holub vorgelegt worden ist, schon die Unterstützung finden. Und ich habe mich auf den Abgeordneten Kogler bezogen, wenn es um Beichte, Buße und Besserung geht.
Daher habe ich genau das gebracht, was die Grünen hier vorgelegt haben, und habe diesen Bericht hier zitiert. Und da darf ich Ihnen sagen, es ist sehr erhellend, dass in diesem Bericht auch festgehalten wird, dass die Oesterreichische Nationalbank hier sehr wohl Mängel festgestellt hat, gerade im Risikomanagement.
Und was ist die Schlussfolgerung? – Hier heißt es: „Es kann festgestellt werden, dass die Notverstaatlichung () verhindert werden hätte können, wenn sämtliche aufgezeigten () Schwächen der Bank () zeitnahe und umfassend behoben worden wären.“
Und vor diesem Hintergrund heißt es – ich zitiere wortwörtlich –, dass die Landeshaftung bei dem zuständigen Finanzlandesreferenten Pfeifenberger – der dürfte Ihnen
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