ich später – eigentlich der Konsens und die überparteiliche Verantwortung da ist, dass wir vor allem einen vorbildhaften Sport wollen und dass wir auch einen sauberen Sport wollen.
Ich muss heute meine Redezeit leider ein bisschen auch den NEOS widmen, weil sie ja nicht sehr sportlich, eher unsportlich gestern ausgezogen sind. Im Sport gibt man meistens dann w.o., wenn man nicht vorbereitet ist. Deshalb werde ich das eine oder andere Wort auch zu dem unsportlichen Verhalten, zum w.o.-Geben der NEOS verlieren müssen. (Beifall bei der ÖVP.)
Aus meiner Sicht geht es im Sport grundsätzlich um drei Dinge. Erstens geht es um den Bereich Doping: Das ist entschieden abzulehnen! Da ist mir eigentlich das erste Mal der Kollege Alm aufgefallen, das erste Mal sportpolitisch aufgefallen, dass er Doping als einzige Fraktion im Hohen Haus befürwortet. Das zweite Mal ist er mir gestern oder vorgestern im Parlament aufgefallen, als er recht sportlich mit seinem Skateboard durch die Säulenhalle gefahren ist.
Auch das, finde ich, ist keine Vorbildwirkung, wenn wir zuerst über die Vorbildwirkung des Sports reden. Wir erwarten uns von den jungen Besuchern, da wird ihnen vorher erklärt: Die Würde des Hohen Hauses ist zu wahren, bitte ordentlich benehmen! Und dann fährt der Herr Sportsprecher der NEOS mit dem Skateboard vor, brettert mit dem Skateboard durchs Parlament. (Abg. Kickl: Hat er auch das Nudelsieb aufgehabt? – Weitere Zwischenrufe.) Auch das ist aus meiner Sicht nicht sehr vorbildhaft.
Das waren die zwei einzigen sportpolitischen Dinge, womit die NEOS aufgefallen sind, aber da kann sich jeder selbst ein Bild machen. Dass sie jetzt draußen sind, schadet, glaube ich, bei dieser Diskussion nicht, weil die Redebeiträge überschaubar gewesen wären. Da ist es besser, man steht ein bisschen in der Sonne und hilft auch Frau Mlinar, noch den einen oder anderen Promillepunkt in der EU-Wahl zu bekommen. Aber ich glaube, wenn Frau Mlinar da öfter auftritt, dann ist auch das klar geregelt. (Beifall bei der ÖVP.)
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, wenn es um Gewalt und Sport geht, vor allem um Gewalt im Sport. Da sind alle Initiativen zu begrüßen, die das Sportministerium setzt, die aber auch das Innenministerium mit der Frau Innenministerin setzt. Es gibt auch das eine oder andere Projekt, das ich jetzt aus Zeitgründen nicht vorstellen möchte.
Als ganz wichtig ist vor allem die interministerielle Arbeitsgruppe gegen Wettbetrug und gegen Korruption im Sport zu begrüßen, die ja immer wieder tagt und, wie ich hoffe, so bald wie möglich ein Ergebnis bringen wird. Ich denke, das sind die drei Eckpfeiler, die wir sportpolitisch in diesem Land brauchen.
Aber nun kurz zum Budget: Ich meine, dass das Sportbudget ein durchaus respektables Budget ist. Man kann dem Sportminister und auch dem zuständigen Finanzminister und Finanzstaatssekretär nur dafür danken, dass man den Sport dementsprechend im Budget berücksichtigt hat.
Wenn wir uns die Zahlen anschauen: Wir hatten im vergangenen Jahr ein Sportbudget von 144 Millionen €. In den Jahren 2014 und 2015 wird das Budget rund 138 Millionen € betragen. Aus meiner Sicht ist es ganz, ganz entscheidend, dass auch jene Punkte, die im Regierungsprogramm verankert sind, dadurch gewährleistet sind, vor allem alle Maßnahmen im Nachwuchssport, im Breitensport, aber auch im Spitzensport.
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