dern auch alles, was mit der Struktur und natürlich auch mit der Unterdrückung von Frauen zu tun hat. (Beifall bei der FPÖ und bei Abgeordneten des Teams Stronach.) Das gehört untersagt, gehört verboten, und wir haben dem sehr, sehr wehrhaft auch entgegenzutreten.
Es gibt bereits 21 salafistische Kindergärten in Österreich, vorwiegend in Wien, die von den politischen Verantwortungsträgern teilweise sogar gefördert werden. Ich meine, dann kann man sich nur wundern, was für Verantwortungsträger hier am Werk sind, die solche Strukturen dann auch noch bei uns unterstützen, durch die solche Radikalen teilweise auch entstehen.
Oder nehmen wir die Asylpolitik her! – Dank der Politik dieser Regierung sind wir zwar in der Europäischen Union Schlusslicht bei der Bildungspolitik, dafür sind wir bei der Steuer- und Belastungspolitik ganz vorne, aber leider Gottes auch, wenn es darum geht, Spitzenreiter bei der Aufnahme von Asylwerbern zu sein, wenn es um die Quote geht. Da liegen wir hinter Malta und Schweden. Das wird dann immer wieder in der öffentlichen Debatte völlig anders dargestellt. (Zwischenrufe der Abgeordneten Korun und Steinhauser.)
Wir haben in Österreich seit dem Jahre 1950 Großartiges geleistet, man muss da wirklich sagen: Respekt vor dieser Gesamtleistung! Seit 1950 wurden 1,3 Millionen Menschen in Österreich aufgenommen, die als Asylwerber geflohen sind, die hier einen Aufenthalt gefunden haben – und das bei einer Gesamtbevölkerung, die durchaus, wenn man das vergleicht, wirklich eine unglaublich großartige Leistung erbracht hat. Alleine im letzten Jahr gab es 17 500 Asylneuanträge, das ist mehr als Eisenstadt in Spitzenzeiten Einwohner hat. Davor haben wir teilweise 25 000 Neuanträge pro Jahr gehabt, aktuell sind es 17 500. Und nachweislich liegt bei 80 Prozent der Asylwerber kein Asylgrund vor, das wird rechtskräftig auch von unabhängigen österreichischen Gerichten so festgestellt.
20 Prozent der Asylwerber tauchen jährlich überhaupt in die Illegalität ab und werden dann vielleicht da oder dort bei kriminellen Machenschaften wiederentdeckt. Wenn es dann um die Abschiebung solcher Personen, die kriminell geworden sind, geht, erleben wir oftmals, dass gerade von linker Gutmenschenseite dann auch die Vollzugsbeamten kriminalisiert werden. Ich sage, da verdienen unsere Beamten wirklich auch vollste Unterstützung (Beifall bei der FPÖ sowie der Abg. Dietrich), denn das kann und darf nicht sein, dass man, wenn es um solche, eigentlich logischen und rechtlichen Konsequenzen geht, dann auch noch hergeht und versucht, die Beamten zu kriminalisieren. (Abg. Steinhauser: Was meinen Sie?)
Eines ist klar: Wir werden die internationalen Flüchtlingsströme in Europa nicht bewältigen können. Da braucht es internationale Abkommen. Wir werden Probleme in dieser Welt natürlich in der Regel nur in den Problemregionen vor Ort lösen können. Und es braucht internationale Abkommen, damit afrikanische Probleme auch auf dem afrikanischen Kontinent gelöst werden und asiatische in Asien. Wir haben nicht genügend Platz für alle Problemfälle in dieser Welt. Und das muss auch einmal festgehalten werden! (Beifall bei der FPÖ.)
Wir werden nicht alle in Europa oder in Österreich aufnehmen können. Es müssen endlich zum Beispiel in Afrika mit internationaler Hilfe auch internationale Flüchtlingscamps und humanitäre Betreuungseinrichtungen möglich gemacht werden. Dort wäre mit europäischer und amerikanischer Hilfe vieles möglich und einiges zu bewegen.
Da muss man schon einmal festhalten, dass auch die Amerikaner viel stärker in die Pflicht zu nehmen sind, denn wenn ich an die Bombardierungen in Afghanistan oder auch im Irak oder in anderen Regionen denke, dann vermisse ich das Wahrnehmen der Verantwortung, die die Amerikaner dort haben, und ich sehe auch nicht die Schiffe,
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