definiert sein wird: Schließen Sie sich in der Frage des Zeithorizonts der Einschätzung Ihres Vorgängers an?
15. Ist es Ihres Erachtens überhaupt möglich, die Ziele der Gesundheitsreform zu erreichen, ohne die Frage, wo welche Gesundheitsleistung grundsätzlich am effizientesten und für die Patient_innen optimalsten erbracht werden kann, schon vorab zu beantworten?
Kompetenzlage
16. Das Zielsteuerungssystem der Gesundheitsreform stellt darauf ab, die Kompetenzzersplitterung im Gesundheitswesen durch privatrechtliche Verträge zwischen Bund, Ländern und Hauptverband der Sozialversicherungsträger zumindest teilweise zu überwinden: Halten Sie es für sinnvoll, dieses System auch nach 2018 beizubehalten ohne eine Bereinigung der Kompetenzlage vorzunehmen?
17. Wenn nein: Welche Kompetenzänderungen würden Sie für notwendig erachten?
Finanzierung
18. Sektionschef Dr. Clemens Martin Auer hat im Rahmen der Bundesgesundheitskonferenz am 31.3.2014 davon gesprochen, dass das Finanzausgleichsgesetz und der Kassenstrukturfonds die wesentlichen Finanzierungsinstrumente im Gesundheitsbereich darstellen: Wie beurteilen Sie den finanziellen Spielraum der Gesundheitsreform nachdem der Kassenstrukturfonds mit 2015 ausläuft und die bislang für den Fonds vorgesehenen Mittel in die Finanzierung der sogenannten Gratis-Zahnspange fließen?
19. Stichwort Gratis-Zahnspange: Liegt Ihrem Ressort bereits eine konkrete Bedarfserhebung vor und wenn ja: Wie wurde der Bedarf konkret erhoben und werden die veranschlagten Mittel (80 Mio. €/Jahr) ausreichen, um diesen Bedarf zu decken?
20. Können Sie ausschließen, dass der Wegfall des Kassenstrukturfonds negative Auswirkungen auf die Gebarung der Gebietskrankenkassen zeitigt?
21. Inwiefern und wie wird die Gesundheitsreform im Rahmen der Verhandlungen über den Finanzausgleich 2016 Niederschlag finden?
22. Wird es im Rahmen der Finanzausgleichsverhandlungen zu Änderungen in Hinblick auf die Finanzierungsanteile des Bundes und der Sozialversicherung an der Spitalsfinanzierung kommen?
23. Wurde seitens der Europäischen Kommission bereits die Zusage für die Auszahlung der Mittel für den Ausbau der Primärversorgung in ruralen Gebieten aus dem EU-Förderungsprogramm ländliche Entwicklung (ELER) erteilt?
Qualitätsmessung
24. Stichwort transparente Qualitätsmessung im Spitalsbereich: Warum halten Sie es für ausgeschlossen, bis 2016 ein nachvollziehbares, veröffentlichtes Qualitätsmessungssystem zu etablieren, obwohl diese Forderung seit mehr als 10 Jahren im Raum steht und bereits Gegenstand verschiedener gesundheitspolitischer Vereinbarungen war?
Telefon- und webbasiertes Erstberatungsservice (TEWEB)
25. Wie sieht der aktuelle Umsetzungsstand des telefon- und webbasierten Erstberatungsservices (TEWEB) aus?
26. Bis wann ist mit dem Abschluss des Ausschreibungsverfahrens zu TEWEB zu rechnen?
27. Welche Erwägungen stehen der Möglichkeit eines bundesweiten (Test-)Betriebs per 2015 entgegen?
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