tem beruht auf der Ergebnismessung von Krankheitsbildern und vergleicht Behandlung, Prozesse und Strukturen. Verbesserungsmaßnahmen werden mit den jährlich stattfindenden Peer-Reviews erreicht, und Ende 2014 wird ein neuer A-IQI-Bericht vorgelegt.
Zur Frage 25:
Anfang Oktober wurde von der Bundes-Zielsteuerungskommission die Etablierung eines österreichweit einheitlichen protokollgestützten Expertensystems als Grundlage für TEWEB beschlossen und weitere Rahmenbedingungen für den Betrieb und die Nutzung dieses Expertensystems festgelegt.
Zur Frage 26:
Entsprechend den Anforderungen und den dafür geltenden vergaberechtlichen Vorgaben ist für das Beschaffungsverfahren mit einer Durchlaufzeit von zirka einem halben Jahr zu rechnen.
Zur Frage 27:
Im Rahmen der Pilotierung sollen und müssen erste Erfahrungen im Operativen gesammelt und evaluiert werden, und ein diese Erkenntnisse nicht berücksichtigender bundesweiter Testbetrieb wäre daher mit kaum abschätzbaren Risiken und potenziell vermeidbaren Kosten verbunden.
Zur Frage 28:
Für ELGA ist nicht allein der Bund zuständig, sondern vor allem die ELGA-Systempartner Bund, Länder und Sozialversicherung, und es bedarf der Zusammenarbeit weiterer Gesundheitsorganisationen.
Das Kernstück, das ELGA-Berechtigungssystem, wird derzeit intern getestet. Die umfangreichen Tests mit den großen österreichischen Spitalsverbünden werden im Dezember beginnen und weit in das Jahr 2015 hineinreichen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass erste Spitäler Ende 2015 mit ELGA starten, bis Mitte 2016 sollen alle öffentlich finanzierten Krankenanstalten folgen.
Zu den Fragen 29 und 30:
Entsprechend meinem heutigen Informationsstand besteht kein Anlass, den Zeitplan für ein weiteres Rollout infrage zu stellen.
Zur Frage 31:
Die Usability von ELGA ist mir als
Ärztin, wie ich schon oft gesagt habe, ein großes Anliegen.
Für die Integration von ELGA in die Arbeitsplatzsoftware von Ärzten
und Apotheken werden Empfehlungen für eine nutzerfreundliche
Implementierung ausgesprochen, die gemeinsam mit Vertretern der
österreichischen Ärzte- und Apothekerkammer, den Ordinationsassistenzen, Vertretern von
Krankenhausverbünden und Software-
Herstellern ausgearbeitet werden.
Zu den Fragen 32 und 33:
Die Leistungsdokumentation KAL in ihrer jüngst weiterentwickelten Fassung befindet sich in Umsetzung. Diese Dokumentationen werden für ELGA verwendet. Darüber hinaus werden für ELGA weitere Standards wie zum Beispiel für Labor oder Röntgen festgelegt.
Die Terminologien werden seit Anfang 2014 auf dem vom Bundesministerium für Gesundheit eingerichteten Terminologie-Server bereitgestellt. Damit wird die elektronische Verarbeitung beziehungsweise Aktualisierung bundeseinheitlicher Terminologien und Klassifizierungssysteme nicht nur für ELGA, sondern auch für andere eHealth-An-
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