durch die positiven Wachstumseffekte selbst finanzieren. Durch das Schließen von Steuerschlupflöchern und vor allem durch strukturelle Reformen in der Verwaltung, Reduktion im Förderwesen, Reform des Gesundheitssystems und Pensionssystems wird der restliche Finanzierungsbedarf abgedeckt. Es gibt viel zu viel Speck in der inneffizienten und überbordenden Verwaltung. So kann Österreich nie wettbewerbsfähig werden.
Wir sprechen uns entschieden gegen neue (Vermögens-)Steuern aus, da dadurch weitere Arbeitgeber aus unserem Land vertrieben würden!
Gewerbeordnung
Die Bundesregierung wird nicht müde, sich zur Notwendigkeit einer Gesamtreform der Gewerbeordnung zu bekennen. Gleichwohl fehlt ein entscheidender Vorstoß.
Beispielsweise beinhaltet die österreichische Gewerbeordnung 82 reglementierte und 21 Teilgewerbe. Das führt zu absurden Auswüchsen. Beispielsweise, dass eine Nageldesignerin zwar Fingernägel lackieren darf, Zehennägel aber nicht. Dafür müsste sie eine zusätzliche Ausbildung absolvieren und ein weiteres Teilgewerbe anmelden.
Diese Einschränkungen kosten Österreich laut OECD tausende Arbeitsplätze und 0,4% Wirtschaftswachstum.
Fakt ist: Die Gewerbeordnung muss vereinfacht und entrümpelt werden, aber die Wirtschaftskammer beharrt auf dem Status quo.
Die etablierten Gewerbetreibenden haben sich nach der Weltwirtschaftskrise mit ihrem Wunsch nach Erschwerung des Marktzutritts für neue Konkurrenten durchgesetzt. Anstatt nach einiger Zeit die Beschränkungen wieder zu lockern, hat sich bis heute daran nicht viel geändert.
Die Gewerbeordnung muss sofort an die Erfordernisse einer modernen Wirtschaft angepasst werden!
Ladenöffnungszeiten
Neue Arbeitsplätze entstehen nur durch eine echte Entfesselung der Wirtschaft, die jedoch trotz aller Ankündigungen auf sich warten lässt.
Im Bereich der Ladenöffnungszeiten zeigt sich eindrucksvoll der Einfluss der österreichischen Schattenregierungen. Jeder Vorstoß in diesem Bereich wird umgehend ohne Sachdiskussion medial angegriffen. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Ausnahmeregelungen, die für viele Unternehmer nicht nachvollziehbar und zum Teil auch existenzbedrohend sind.
Daher sollen Familienunternehmen selbst entscheiden können, wann sie ihre Dienstleistungen oder Waren anbieten wollen. Größere Firmen sollen erst ab 60% Zustimmung der Mitarbeiter eine Ausdehnung der Ladungsöffnungszeiten vornehmen dürfen. Die Wirtschaft braucht flexible Regelungen. Durch die erweiterte Freigabe der Öffnungszeiten werden tausende neue Arbeitsplätze geschaffen und die Wirtschaft belebt.
Verpolitisierte Bildungspolitik
In Österreich beherrschen 20% der Pflichtschulabgänger die wesentlichen Kulturtechniken nicht ausreichend. Anders ausgedrückt kann jeder 4. Schüler nach der Pflichtschule nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen. Das führt zwangsläufig zu verminderten Chancen auf dem Arbeitsmarkt und begründet in den meisten Fällen eine
HomeSeite 1Vorherige SeiteNächste Seite