Nationalrat, XXVI.GPStenographisches Protokoll5. Sitzung, 20. Dezember 2017 / Seite 194

HomeGesamtes ProtokollVorherige SeiteNächste Seite

Er hat seine Position - - (Abg. Schieder: Zur Sache!) – Das ist Sache bei der SPÖ, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, Herr Kollege Schieder. Peter Wittmann hat den Bürgermeistersessel in Wiener Neustadt verloren. Er hat den Staatssekretärposten verloren. Er hat sieben Gemeinden verloren. Er hat die Mehrheit der - - (Abg. Kuntzl: Zur Sache!)

 


Präsidentin Anneliese Kitzmüller: Herr Abgeordneter, so nett Ihre Ausdrücke und Zwi­schenrufe sonst sind, bitte ich Sie jetzt aber, zur Sache zu kommen.

 


Abgeordneter Johann Rädler (fortsetzend): Es ist noch nicht aus, er hat noch mehr verloren (Abg. Rosenkranz: Wittmann wird eh gewählt! Er steht ja im Antrag!), wir wol­len jetzt nicht darauf eingehen; aber seine Rede gestern und seine Rede heute haben mich dazu gezwungen, darauf zu verweisen, wie das wirklich ist.

Aber zur Sache – denn das war nicht sachlich –: Da gibt es heute noch die Wahl von 25 Ausschussfunktionen. (Abg. Jarolim: Toller Umgang!) Sie haben die Unterlage vor sich liegen. – Herr Jarolim, hören Sie einmal zu! (Heiterkeit bei der SPÖ.) Schauen Sie, 175 Funktionen werden da bestellt; Sie werden auch eine übernehmen, nehme ich an. Ich bin seit 40 Jahren in der Kommunalpolitik, und als Bürgermeister bin ich es ge­wohnt, dass Parteienvertreter dann, wenn sie in Funktionen eintreten, auch Verant­wortung übernehmen, liebe Kollegen von der Liste Pilz.

Der Herr Klubobmann der Liste Pilz beginnt seine Reden immer damit beziehungs­weise der Inhalt seiner Reden ist, er sei in tiefer Sorge. – Das kennen wir eh schon von jemand anderem. – In dieser tiefen Sorge begleite ich Sie jetzt. Warum übernehmen Sie nicht Funktionen in diesen Ausschüssen? Kommen Sie doch heraus aus Ihrem Schmollwinkel! (Abg. Krainer: Bitte, Frau Präsidentin!) Die Wutpolitik, die Sie als Ma­rionette des Peter Pilz hier spielen müssen, die sollten Sie eigentlich vorweihnachtlich sein lassen.

Darf ich Ihnen einen Rat mitgeben? – Weihnachten ist Zeit der Herbergssuche (Heiter­keit bei der FPÖ und bei Abgeordneten der Liste Pilz), falls Ihnen das nicht bekannt ist. Suchen Sie eine neue Herberge (Beifall des Abg. Höbart) nicht in der Wutpolitik, son­dern in der Mutpolitik! Das wäre einmal - - (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)

 


Präsidentin Anneliese Kitzmüller: Herr Abgeordneter, ich ersuche Sie, zur Sache zu kommen und sich in Ihren Ausdrücken zu mäßigen. – Danke.

 


Abgeordneter Johann Rädler (fortsetzend): Kommen Sie aus diesem Schmollwinkel! – Das war mein Anliegen.

Ein frohes Weihnachtsfest! – Das hat heute noch niemand von der SPÖ-Fraktion ge­sagt. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der FPÖ.)

0.45


Präsidentin Anneliese Kitzmüller: Danke schön.

Nächster Redner: Herr Abgeordneter Scherak. – Bitte.

 


0.45.04

Abgeordneter Dr. Nikolaus Scherak, MA (NEOS): Frau Präsidentin! Herr Kollege Räd­ler, ich nehme Sie beim Wort: Die unqualifizierten Zwischenrufe von Ihnen sind hiermit hoffentlich Geschichte. Das Problem ist, dass Sie die unqualifizierten Meldungen dann wahrscheinlich von hier vorne abgeben werden (Heiterkeit bei NEOS und SPÖ), inso­fern hilft es nicht sonderlich viel. (Beifall bei NEOS und SPÖ.)

Zum eigentlichen Thema: Herr Kollege Zinggl! Wir haben das Thema lange diskutiert, auch mit Ihrem Klubobmann, es wurde in den Runden der Klubdirektoren diskutiert. Es


HomeGesamtes ProtokollVorherige SeiteNächste Seite