schon unser Ziel sein, ein bestmögliches Outcome für die Schülerinnen und Schüler zu haben. (Beifall bei der Liste Pilz sowie des Abg. Strolz.)
Wichtig ist auch – weil ich auch diese Gefahr sehe, wenn wir: Evaluierung hin, Evaluierung her, sagen –, dass man die SchulleiterInnen nicht überlastet. Ich glaube, es ist von großer Bedeutung, anzuerkennen, dass SchulleiterInnen einen sehr wichtigen und richtigen Job machen und auch Zeit für die LehrerInnen und SchülerInnen im Feld brauchen und man sie nicht mit bürokratischen Aufgaben überhäufen soll. Ich glaube, das muss man auf jeden Fall mit in Betracht ziehen, wenn man von solchen Aspekten spricht.
Wie gesagt, der Antrag enthält einige gute Ideen, die ich unterstütze. Ich bedanke mich für das Geschenk, ich hoffe, es gibt noch viele weitere Geschenke von Ihrer Seite in diese Richtung. Ich bin schon gespannt, was da noch auf uns zukommt. Die Zentralmatura ist der richtige und ein wichtiger Weg. Wir sind hier schon weit gekommen, dürfen uns aber nicht ausruhen, sondern müssen uns weiterentwickeln, das heißt, nicht so viel Zeit am Pannenstreifen verbringen, sondern Gas geben, Fahrt aufnehmen. Das sind wir unseren Schülerinnen und Schülern schuldig. (Beifall bei der Liste Pilz sowie des Abg. Strolz.)
16.09
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Hoyos-Trauttmansdorff. – Bitte.
Abgeordneter Douglas Hoyos-Trauttmansdorff (NEOS): Herr Präsident! Herr Minister! Frau Ministerin! Werte Zuseher oben auf der Galerie und an den Fernsehgeräten! Hohes Haus! Wir haben in den letzten Minuten schon einige wichtige Punkte gehört, aber eine ganz wichtige Sache ist, dass die Zentralmatura kein Selbstzweck sein darf.
Die ehemalige Ministerin Hammerschmid hat schon angesprochen, was ursprünglich die Ziele waren. Es sind Objektivität, Fairness, Vergleichbarkeit und Transparenz. Ich glaube, dass das ganz wichtig ist, und es ist auch ganz wichtig, dass wir uns dies immer wieder vor Augen halten, denn eines der zentralen Ziele muss natürlich sein, dass die Ergebnisse dazu führen, dass man vergleicht.
Nur: Um diese Vergleichbarkeit zu gewährleisten, brauchen wir auch die Ergebnisse, ich glaube, das muss uns allen klar sein. Dementsprechend glaube ich, dass es sehr wichtig ist, die Ergebnisse zu veröffentlichen und dann auch Schritte zu machen, um die Schulen weiterzuentwickeln.
Das ist keine Forderung, die wir alleine haben, Matthias Strolz und Claudia Gamon haben es schon gesagt. Es ist schon seit 2016 so, dass das von verschiedenen Seiten immer wieder gefordert wird. Der Landesschulratspräsident von Oberösterreich hat 2016 gesagt, die Öffentlichkeit habe ein „Recht auf Information“, und aus Niederösterreich kamen ähnliche Worte, ebenfalls 2016: „Warum man da so ein Geheimnis daraus macht, das ist mir nicht ganz klar.“ – Warum wir da so restriktiv sind, ist mir, ganz ehrlich, auch nicht ganz klar.
Als Jugendorganisation von NEOS haben wir einmal eine Initiative gemacht, um diese Ergebnisse zu veröffentlichen. Es sind leider nicht sehr viele zusammengekommen, aber man hat schon gesehen, dass sie zwischen den Schulen durchwegs unterschiedlich sind, und das ist, denke ich, sehr interessant.
Ich glaube, es ist wichtig, dass das im ersten Schritt natürlich in der Schule behandelt und im Schulgemeinschaftsausschuss mit der Schulleitung diskutiert wird, dass aber
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