Nationalrat, XXVII.GPStenographisches Protokoll71. Sitzung, 11. Dezember 2020 / Seite 77

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Konsum, die Gastronomie, der Handel, alle Bereiche dazu. – Wir müssen also etwas dagegen unternehmen.

Ich möchte mit einem positiven Beispiel enden. Gestern wurde gesagt, die Arbeit der karitativen Organisationen in dem Bereich ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Sie ist aber ein sehr wichtiger Teil, ob das die Soma-Sozialmärkte sind, die Tafeln oder viele regionale Projekte, wo Lebensmittel verkocht und verteilt werden, bei denen Menschen Tausende ehrenamtliche Stunden leisten, um das alles zu organisieren. Ich halte das für sehr wichtig. Wir müssen auch in den Schulen und Kindergärten noch mehr in Richtung Bewusstseinsbildung tun.

Ich nenne ein positives Beispiel aus meiner Heimatstadt Klagenfurt, wo die Bäckerei Taumberger seit vielen Jahren ihre Backwaren und Snacks, die sie um 17 Uhr übrig hat und wahrscheinlich nicht mehr verkaufen wird, der Kinderstadt Klagenfurt zur Verfügung stellt, wo sie immer mit viel Freude angenommen werden. Das ist ein tolles Beispiel, das ich stellvertretend für viele, viele andere nenne.

Meine Damen und Herren, noch einmal ein großes Danke an alle, die sich in dem Be­reich engagieren, ein Danke dem VKI! Wir werden zeitgerecht die entsprechenden bud­getären Sicherstellungen für den VKI treffen, wie es der Herr Bundesminister, dem ich von dieser Stelle aus gute Genesung wünsche, im Ausschuss ausgeführt hat. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)

11.05


Präsidentin Doris Bures: Nächste Rednerin: Frau Abgeordnete Corinna Scharzenber­ger. – Bitte.


11.05.10

Abgeordnete Mag. Corinna Scharzenberger (ÖVP): Frau Präsidentin! Geschätzter Herr Vizekanzler! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich darf heute binnen 2 Minuten über zwei verschiedene Anträge sprechen. Das eine Mal geht es um 500 000 Euro mehr für den VKI. Unser Ziel war es, den VKI langfristig abzusichern, und das haben wir gemacht. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen. – Abg. Wurm: Ein Jahr, Frau Kollegin! Ein Jahr ist nicht langfristig!) – Kollege Wurm, bei aller Wertschätzung: Mir ist durchaus bewusst, dass Sie ein sehr meinungsstabiler Politiker sind, und es liegt mir fern, auch nur zu versuchen, Sie in Ihrer Meinung zu bekehren, ab und zu aber schießen Sie ums Eizerl übers Ziel hinaus. Wir haben den VKI langfristig abgesichert, und das ist auch gut so. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)

Das Zweite ist die Thematik rund um die Gutscheine der Reiseveranstalter. Da gibt es zwei Möglichkeiten, es gibt die Gutscheine und es gibt das Bargeld, und jeder Konsu­ment hat die freie Wahlmöglichkeit. Na ja, und man darf halt nicht den Gutschein neh­men, wenn man den Gutschein nicht will, sondern das Bargeld. Ich glaube, dass es je­dem mündigen Bürger in Österreich zumutbar ist, diese Entscheidung frei für sich treffen zu können. Die Rechtslage ist jedenfalls unbestritten. (Beifall bei der ÖVP und bei Ab­geordneten der Grünen.)

Im Sinne davon, dass schon vieles gesagt wurde, nur noch nicht von allen, darf ich schließen. Ich darf auch die Gelegenheit nutzen, um Ihnen, Herr Kollege Vogl, alles er­denklich Gute auf Ihrem weiteren kommunalpolitischen Lebensweg zu wünschen. Ich darf die Gelegenheit nutzen, um Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, sowie den Zu­hörerinnen und Zuhörern zu Hause vor den Bildschirmen ein schönes Weihnachtsfest zu wünschen. Bleiben Sie gesund! – Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Ab­geordneten der Grünen.)

11.07


11.07.22

Präsidentin Doris Bures: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen.

 


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