Zeichens Generalsekretär der Wirtschaftskammer. Das sind diejenigen, die jetzt alle österreichischen Unternehmen in Ihre Abhängigkeitsbürokratie hineintreiben. Na, die haben sich doch diese Erhöhung verdient – oder etwa nicht, meine sehr geehrten Damen und Herren?
Auch bei Sigrid Maurer wird das Handy geklingelt und geglüht haben: Liebe Sigi, bitte, werden die Abgeordneten gesagt haben, erhöhe uns doch bitte das Gehalt, nicht als Leistungsprämie, sondern, bitte schön, als Schmerzensgeld, denn wir haben es ja ertragen müssen, dass man uns das ganze Jahr über vonseiten der Österreichischen Volkspartei das Rückgrat herausskelettiert hat! Da haben wir uns doch bitte ein Schmerzensgeld verdient! (Beifall bei der FPÖ.)
So muss es gewesen sein. Das tut ja weh, wenn man seinen Anstand bis zur Unkenntlichkeit verstümmeln lässt, nur damit man in der Regierung Beiwagerl spielen darf. Das hat doch ein Schmerzensgeld verdient, meine sehr geehrten Damen und Herren.
So kommt dann auch dieser heutige Beschluss zustande, wie er zustande kommt. Und ich sage Ihnen, es ist eine Schande – wenn ich dieses Wort noch verwenden darf –, aber es passt zu Ihnen. Es zeigt die Abgehobenheit, es zeigt die Ignoranz und es zeigt die mangelnde Selbsteinschätzung, von der Sie voll und ganz erfasst sind.
Ich kann Ihnen nur sagen, mit dem, was Sie hier heute beschließen, halten Sie mehr als einen Babyelefanten Abstand von dem, wovon die Menschen wissen, dass es sich gehört, und die schauen sich das ganz genau an, was Sie hier heute auf den Weg bringen.
Es mag ja den einen oder anderen geben, der damit, dass er diese Gehaltserhöhung nicht bekommt, nicht umgehen kann. Ich weiß nicht, wie der Bundespräsident reagiert; er bekommt sie jetzt nicht, die Zigaretten sind auch teurer geworden, das könnte also schon eine gewisse Krise auslösen. Ich sage Ihnen, wenn jemand nicht damit zurechtkommt, dass er diese Erhöhung nicht bekommt, dann habe ich einen guten Tipp: Legen Sie Ihre Funktion zurück, und das Problem ist gelöst! (Beifall bei der FPÖ.)
16.05
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu einer tatsächlichen Berichtigung hat sich Abgeordneter Karl Schmidhofer zu Wort gemeldet. – Bitte schön, Herr Abgeordneter.
Abgeordneter Karl Schmidhofer (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Herr Vizekanzler! Herr Bundesminister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Geschätzte Damen und Herren zu Hause so kurz vor Weihnachten! Lieber Herr Kickl, ich berichtige tatsächlich: Das, was Sie da am 21. Dezember als Weihnachtsgeschichte von sich gegeben haben, ist in Wahrheit eine Krampusgeschichte für den 5. Dezember und einer Rede an einem solchen Tag nicht würdig. Ich bitte, das zu berichtigen. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP. – Abg. Schmidhofer überreicht Abg. Kickl einen Schokokrampus.)
16.06
Präsident Ing. Norbert Hofer: Also ich wünsche mir zu Weihnachten, dass ich irgendwann einmal, zum ersten Mal seit Monaten, eine echte tatsächliche Berichtigung höre. (Beifall bei der FPÖ.)
Zu Wort gemeldet ist nun Mag. Markus Koza. – Bitte, Herr Abgeordneter.
Abgeordneter Mag. Markus Koza (Grüne): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Herren Minister! Sehr geehrte Damen und Herren! Vielleicht sollten wir einmal kurz zu dem Punkt zurückkehren, warum diese Sondersitzung heute eigentlich stattfindet. Diese
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