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Rede von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka bei der Fairtrade-Ausstellung im Parlament

Mittwoch, 16. Mai 2018

Meine sehr geehrten Damen und Herren!
Liebe Vertreter von Fairtrade!
Sehr geehrte Frau Präsidentin!
Meine Damen und Herren Abgeordneten!
Lieber Herr Monsignore Schüller!
Liebe Frau Schlehuber!

Ich kenne Fairtrade – das hat eine lange Tradition – auch schon aus meiner Zeit in Niederösterreich und weiß Ihre Produkte, aber vor allem Ihre Arbeit zu schätzen. Es ist gerade im Parlament bei diesem Dialog zwischen Nord und Süd ein ganz wesentliches Merkmal, dass wir das, was wir im internationalen Wirtschaftsraum tun, auch immer wieder in einem größeren Zusammenhang sehen, im Zusammenhang mit der Wirtschaftspolitik, der Sozialpolitik und vor allem einer wesentlichen Nachhaltigkeit.

Bei den sehr starken Bemühungen im Rahmen des Klimabündnisses trägt die Arbeit von Fairtrade genauso dazu bei, einer durchgängigen und umfassenden Nachhaltigkeit das Wort zu reden; und sie hat vor allem auch das Bewusstsein hier in unserem Land geändert. Dass die Produkte regional produziert werden, dass man weiß, woher sie kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden, ist, glaube ich, ein ganz entscheidender Vorteil für den Konsumenten. Es wird bewusst gemacht, was Qualität ist, es wird bewusst gemacht, was Nachhaltigkeit ist, und es wird auch bewusst gemacht, dass es um eine Initiative geht, die sich gegen Kinderarbeit, gegen Ausbeutung und schlussendlich auch gegen die Ausbeutung der Natur richtet.

Sie wissen, dass die weltwirtschaftliche Situation nicht immer ganz einfach ist. Sie wird auch in diesen Wochen und Monaten nicht ganz einfach werden, wenn Abkommen wie Mercosur und ähnliche Dinge ins Haus stehen und überlegt werden. Sie leisten einen ganz wesentlichen Beitrag dazu, wirksam und überzeugend dagegen aufzutreten – dafür ein herzliches Dankeschön!

Dass Sie im Parlament jedes Jahr immer an Sitzungstagen zu Gast sind – und das schon seit 2007 –, zeigt, dass damit eine gute, anhaltende Tradition begründet wurde.

Ich wünsche allen einen schönen guten Morgen! Wenn Sie guten Kaffee trinken, wird die Parlamentsdebatte sicherlich eine ruhigere werden, eine sehr sachlich orientierte und vor allem eine nachhaltige, und das wünsche ich mir. – Danke schön.

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