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Hübner, Josef Alexander Freiherr von (1854), Graf von (1888) Dr. phil.

geb. 26.11.1811 (27.11.1811 lt. Taufeintrag) Wien

gest. 30.07.1892 Wien

röm.-kath.

uneheliches Kind, Mutter Elisabeth Hatzenbrädel (Hafenbrädl), Glasermeisterstochter

verh. 1834 Maria v. Pilat († 1844), 2 Söhne, 3 Töchter

seit 1823 Gymnasium in Wien als Privatist, 1826-1831 Klinkowströmsches Erziehungsinstitut in Wien; Philosophische Jahrgänge und Studium Rechtswissenschaft Universität Wien; 1835 Dr. phil. Wien

1833 Offizial in der Staatskanzlei, 1837-1838 der Gesandtschaft in Paris zugeteilt, 1839 Hofkonzipist; 1841 der Legation in Lissabon zugeteilt; 1844-1848 Generalkonsul in Leipzig (Sachsen), 1846-1847 in besonderer Mission in Paris, Februar 1848 in Mailand, März-Juli von den revolutionären Behörden inhaftiert; Oktober 1848 am kaiserlichen Hof in Olmütz (Mähren); 1849 Gesandter, 1856 Botschafter in Paris; 21.8.-21.10.1859 Polizeiminister; 1865 Botschafter in Rom; 1867 in Ruhe; nach der Entlassung als Minister und wieder nach 1867 zahlreiche Fernreisen, u.a. zwei Weltreisen

Sonstiges: Vater eventuell der Taufpate und Onkel der Mutter Josef Rohrweck (Glashändler), nach anderen Quellen Staatskanzler Klemens Fürst Metternich; 1834 Genehmigung der Führung des angeblichen ehelichen Namens der Mutter Hübner, den er bereits seit seiner Kindheit verwendet hatte

Mitglied des Herrenhauses 20.09.1879 (auf Lebenszeit)
Gruppe der Rechten

Memoiren: Neun Jahre der Erinnerungen eines österreichischen Botschafters in Paris unter dem zweiten Kaiserreich 1851-1859. 2 Bde. (Berlin 1904)

Lit.: Wurzbach; ÖBL; ADB; NDB; Hahn 1879; Hahn 1885; PJB; Engel-Janosi, Hübner; Taufmatriken Wien-St. Stephan; Tagebücher (1860-1867) im HHStA


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