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Neunteufel, Raimund

geb. 22.05.1872 Japons, Bezirk Horn, Niederösterreich

gest. 18.04.1937 Sanatorium der Kreuzschwestern, Graz, Steiermark

röm.-kath.

Vater: Johann N. († 1898), Landwirt

verh. 1925 Maria Alice (Marliese) Gregori

Gymnasium in Horn; seit 1892 Studium Medizin (5 Semester) Universität Wien, dann Rechtswissenschaft Universität Graz ohne Abschluss

seit 1900 Journalist in Graz, mit Unterbrechung 1904-1906 bis 1910 Redakteur des "Grazer Volksblatt"; 1910-1911 Gründer und Herausgeber der christlichsozialen Wochenzeitung "Der österreichische Staats-Bürger" in Graz; im Weltkrieg zunächst im Kriegspressequartier, seit 1915 als Freiwilliger in einem Landsturm-Infanterie-Bataillon an der Ostfront (Leutnant); nach dem Weltkrieg Publizist, Leiter einer Volksbücherei und Direktor des "Deutschen Hilfsbunds" in Wien, bis 1925 in Wien nachweisbar; nach 1934 Pressereferent der steiermärkischen Landesführung der Vaterländischen Front

1901 Mitgründer und Obmann des Wählervereins der christlichen Volkspartei in Graz

1913 Gemeinderat von Graz

Mitglied des Abgeordnetenhauses 1911-1918

XII. Legislaturperiode 17.07.1911-12.11.1918

Steiermark 7, Städte St. Gallen, Gröbming, Schladming, Irdning, Rottenmann, Mautern, Oberzeiring, Obdach, Knittelfeld, Murau, Aussee, Altaussee, Reitern, Judenburg, Unzmarkt, Weißkirchen, Neumarkt, St. Lamprecht, Oberwölz Stadt, St. Peter am Kammersberg, Admont, Liezen

Klubmitgliedschaft: 1911 Christlichsoziale Vereinigung deutscher Abgeordneter (bis 29.7.1911 Hospitant); 5.10.1911 (Ausschluss) fraktionslos; 28.1.1913 Klub der unabhängigen christlichen Volkspartei der Deutschen Österreichs, 16.5.1913 (Umbenennung) Deutsches Zentrum; 13.9.1916-19.10.1917 (Auflösung) Deutsche Arbeitsgemeinschaft bis 12.10.1917 (Auflösung) im Deutschen Nationalverband; 20.10.1917 Deutsches Zentrum, seit 22.1.1918 (Gründung) im Verband der deutschnationalen Parteien; 15.6.1918 Deutschnationale Partei im Verband der deutschnationalen Parteien [christlichsozial; 1907 Landesobmann der Christlichsozialen Partei für Steiermark, Mai 1911 Parteiausschluss wegen Kandidatur ohne Absprache mit der Reichsparteileitung, darauf Gründung der Unabhängigen christlichsozialen Volkspartei der Deutschen Österreichs; Dezember 1918 wieder Vereinigung mit der Gesamtpartei]

Lit.: PAW; Freund 1911; Biographisches Lexikon des ÖCV; Grazer Volksblatt v. 21.4.1937


Informationen zum Aufbau der Biografie