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Schmidt, Friedrich Freiherr von (1886)

geb. 23.10.1825 Frickenhofen (heute Gemeinde Gschwend), Württemberg

gest. 23.01.1891 Wien

evang. A.B.; 1859 röm.-kath.

Vater: Johann Heinrich Sch. († 1838), Pfarrer

verh. 1849 Katharina Mohr (um 1883 getrennt), 1 Sohn, 1 Tochter

Lateinschule in Schorndorf, seit 1838 Realschule in Wildbad (heute Bad Wildbad; beide Württemberg); 1840-1843 Polytechnische Schule Stuttgart, daneben Steinmetzlehre; 1848 Meisterprüfung als Maurer und Steinmetz in Köln; 1856 Baumeisterprüfung an der Bauakademie Berlin

1843-1857 zunächst Steinmetz, seit 1844 Werkmeister an der Dombauhütte in Köln; seit 1851 auch eigene Baufirma in Köln; 1857 Professor für mittelalterliche Architektur Akademie der bildenden Künste Mailand; 1859 Professor für mittelalterliche Kunst, 1865-1891 Leitung einer Spezialschule für Architektur Akademie der bildenden Künste Wien (1872-1874, 1876-1878, 1882-1884 Rektor); seit 1863 Dombaumeister in Wien

1862-1866 Mitglied des Ausschusses, 1866-1868, 1870-1872, 1874-1877, 1879-1881, 1883-1885 Präsident, 1872-1874 Vizepräsident des Österr. Ingenieur- und Architektenvereins; 1863 Mitgründer und Obmann des Vereins Wiener Bauhütte; 1886-1889 Obmann, 1889-1890 Obmann-Stellvertreter der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens

1866-1870 Gemeinderat von Wien

Mitglied des Herrenhauses 02.01.1889 (auf Lebenszeit)
fraktionslos

Lit.: ÖBL; NDB; Wurzbach; ADB; DBA; Wien-Lexikon; Neumann, Schmidt


Informationen zum Aufbau der Biografie