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Ziemiałkowski, Florian (Florjan, Floryan) Freiherr von (1880) Dr. iur.

geb. 27.12.1817 Berezowica Mała, Bezirk Zbaraż, Galizien

gest. 27.03.1900 Wien

röm.-kath.

Vater: Michał Z. († 1851), Koch

verh. 1858 Helena Dylewska, keine Kinder

Volksschule und 1827-1833 Jeuitengymnasium in Tarnopol (Galizien); 1833-1835 Philosophische Jahrgänge, 1835-1838 Studium Rechtswissenschaft Universität Lemberg (Galizien); 1840 Dr. iur. Lemberg

1837-1839 Hofmeister bei der Familie Kriegshaber (Großhändler) in Wien und Vöslau (heute Bad Vöslau, Bezirk Baden, Niederösterr.); 1840 Konzeptspraktikant an der Kammerprokuratur in Lemberg; März 1841 Adjunkt der juridisch-politischen Studien Universität Lemberg; August 1841 Verhaftung wegen Hochverrats, 1845 Verurteilung zum Tod, jedoch begnadigt und entlassen, aber Verlust des Doktorats (1849 wieder verliehen); Advokaturskonzipient in Lemberg; August 1849 Verbannung nach Meran (Tirol); 1850 Rückkehr nach Lemberg, wieder Arbeit als Advokaturskonzipient und Ablegung der Advokatursprüfung, jedoch keine Genehmigung zur Ausübung; 1860 Rechtskonsulent der Lemberger Filiale der Credit-Anstalt; Juli 1863 Verhaftung wegen Verdachts der Teilnahme am polnischen Aufstand, Mai 1864 Verurteilung zu drei Jahren Haft; November 1865 Entlassung unter Nachsicht der Rechtsfolgen, wieder Arbeit für die Credit-Anstalt in Lemberg; 21.4.1873-11.10.1888 Minister ohne Portefeuille (Galizien); 1869-1883 Mitglied Reichsgericht

1861-1863, 1867-1869, 1870-1895 galizischer Landtag (1861-1863, 1868-1870 Landesausschuss); 1871-1873 Bürgermeister von Lemberg

Sonstiges: Schwiegersohn von Marian Dylewski

Abgeordneter des Reichstags 26.07.1848-07.03.1849

Galizien, Lemberg 1. Wahlbezirk

Parlamentarische Funktionen

1.8.1848 Verfassungsausschuss

Klubmitgliedschaft: Polnische Vereinigung

Mitglied des Abgeordnetenhauses 1867-1869, 1873-1888

II. Legislaturperiode 20.05.1867-15.09.1869 (Rücktritt von 17 galizischen Abgeordneten bei Eröffnung des Landtags wegen Konflikts über die galizische Resolution)

Galizien, Stadt Lemberg

V. Legislaturperiode 04.11.1873-22.05.1879

Galizien, Landgemeinden 2 Biała, Kenty, Oświęcim, Saybusch, Milówka, Slemień

auch gewählt in Galizien, Städte 1 Lemberg, dort Mandatsverzicht

VI. Legislaturperiode 07.10.1879-23.04.1885

Galizien, Landgemeinden 2 Biała etc.

VII. Legislaturperiode 22.09.1885-11.10.1888 (Berufung ins Herrenhaus)

Galizien, Landgemeinden 2 Biała etc.

parlamentarische Funktionen

20.5.1867-22.12.1867, 22.12.1867-15.5.1869 Zweiter Vizepräsident

Klubmitgliedschaft: Koło polskie (Polenklub; Mai 1867-23.10.1868 Obmann)

Mitglied des Herrenhauses 11.10.1888 (auf Lebenszeit)
fraktionslos

Memoiren: Pamietniki, hrsgg. von Helena Ziemiałkowska, 4 Teile (Krakau 1904)

Lit.: PAB; Hahn 1867; Hahn 1879; Hahn 1885; PJB; Adwokatów Polskich; Klarsfeld, Ziemiałkowski; Fras, Ziemiałkowski


Informationen zum Aufbau der Biografie