Änderungen im Justiz-Bereich
Der Nationalrat bespricht in seiner Sitzung mehrere Gesetzes-Pläne aus dem Justiz-Bereich.
Der Nationalrat könnte unter anderem viele Änderungen im Strafvollzug beschließen. Damit wäre es einfacher, ausländische Häftlinge in ihr Heimatland abzuschieben.
Der Nationalrat bespricht in seiner Sitzung mehrere Gesetzes-Pläne aus dem Justiz-Bereich.
Folgende Änderungen sind im Strafvollzug geplant:
Die Regierung will das Strafrecht im Bereich Menschen-Handel und Organ-Handel strenger machen. Sie schlägt folgende Änderungen vor:
Der Nationalrat könnte in seiner Sitzung mehrere Gesetze aus verschiedenen Bereichen beschließen.
Die Regierung möchte das Verwertungs-Gesellschaften-Gesetz ändern.
Verwertungs-Gesellschaften verwalten die Urheber-Rechte für Künstlerinnen und Künstler. Wenn man ein Werk nutzen möchte, bezahlt man Geld an die Gesellschaft. Die Gesellschaft bezahlt das Geld an die Künstlerinnen und Künstler aus.
Wenn ein Film erneut im Fernsehen läuft, sollen die Gesellschaften Geld an die Schauspielerinnen und Schauspieler verteilen können. Das soll die Änderung im Gesetz sicherstellen.
Der Wirtschafts-Ausschuss schlägt Änderungen der Gewerbe-Ordnung vor.
Folgende Dinge sind zum Beispiel geplant:
Auch Änderungen in mehreren Gesetzen zu Energie und Versorgung sind geplant. Dadurch soll Österreich gut auf schlimme Krisen vorbereitet sein.
In den geplanten Regelungen geht es zum Beispiel um folgende Bereiche:
Im Nationalrat brauchen diese Gesetzes-Pläne eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Die Regierung muss also noch zumindest eine Oppositions-Partei davon überzeugen.
Es gibt auch ein drittes Gesetz zur Krisen-Vorsorge. Darin geht es um Lebensmittel. Dieses hat der Nationalrat schon im Frühjahr einstimmig moderner gemacht.
Von der EU gibt es neue Regelungen zu Geldwäsche. Der Finanz-Ausschuss empfiehlt mehrere Maßnahmen, um diese umzusetzen.
Zum Beispiel soll das "Wirtschaftliche Eigentümer Register-Gesetz" geändert oder neu erlassen werden. Damit soll man das Register leichter und schneller einsehen können.
Das Register gibt es seit 2017. Es soll Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus verhindern. Im Register stehen Daten über die wirtschaftlichen Eigentümer von Gesellschaften, Stiftungen und der Rechtsform Trusts.
Zudem sind folgende Änderungen im Finanz-Bereich geplant:
Der Nationalrat bespricht auch die Situation in der Landwirtschaft und im Tourismus.
Das GeoSphere-Austria-Gesetz soll geändert werden. GeoSphere Austria ist der Dienst für Wetter, Klima und Geologie in Österreich.
Durch die Gesetzes-Änderung soll eine neue Schadens-Datenbank bei GeoSphere Austria entstehen. Darin sollen Schäden durch Natur-Ereignisse stehen.
Als Grund wird genannt, dass die Datenbank wichtig für folgende Dinge ist:
Der Nationalrat bespricht mehrere Berichte der Regierung. Sie betreffen folgende Bereiche:
Der Nationalrat könnte auch mehrere Entschließungen fassen. Das sind Wünsche an die Regierung, was diese umsetzen soll.
Einige Forderungen davon kommen von der Opposition.
Die Entschließungen betreffen folgende Themen:
Es ist ein EU-weites Verbot geplant, Sika-Wild zu halten. Sika-Wild ist eine Hirsch-Art. Die FPÖ fordert unter anderem Ausnahmen vom Verbot, das bespricht der Nationalrat.
Die Abgeordneten wählen außerdem ein Mitglied und ein Ersatzmitglied für die Parlamentarische Versammlung des Europarats.
Auch 3 Auslieferungs-Begehren könnte der Nationalrat besprechen. Voraussetzung ist, dass der Immunitäts-Ausschuss rechtzeitig darüber fertig berät.
Für Abgeordnete gilt die Immunität: Gegen sie darf nur ermittelt werden, wenn der Nationalrat zustimmt. Die Staatsanwaltschaft kann beantragen, dass sie gegen Abgeordnete ermitteln darf. Das nennt man Auslieferungs-Begehren.
Bei den Auslieferungs-Begehren geht es zum Beispiel um hetzerische Postings auf Facebook, die nicht gelöscht wurden.
Für Donnerstag ist eine Fragestunde mit Innenminister Gerhard Karner geplant.
Die Sitzung am Mittwoch beginnt mit einer Aktuellen Stunde. Das Thema dafür wählen die NEOS aus.
Am Donnerstag gibt es eine Fragestunde mit Innenminister Gerhard Karner.
Die Arbeit im Parlament ist sehr umfangreich und vielfältig. Es gibt viele Fachbegriffe. Diese Begriffe werden auf der Parlaments-Website einfach verständlich erklärt: