News in einfacher Sprache 08.10.2026, 20:34

Untersuchungs-Ausschuss zu Pilnacek: FPÖ will Sebastian Kurz befragen

Auch Karoline Edtstadler soll in den U-Ausschuss geladen werden. Sie war früher Kanzleramts-Ministerin und ist jetzt Landes-Hauptfrau von Salzburg.

Untersuchungs-Ausschuss zu Pilnacek

Christian Pilnacek war ein hoher Beamter im Justiz-Ministerium, der im Jahr 2023 gestorben ist. Bei den Ermittlungen zu seinem Tod hat es Entscheidungen gegeben, die nicht klar waren.

Damit beschäftigt sich ein Untersuchungs-Ausschuss, den die FPÖ verlangt hat. Er sieht sich vor allem an, ob die Politik die Ermittlungen beeinflusst hat und ob die Behörden Fehler gemacht haben.

Weitere Personen geladen

Der U-Ausschuss soll nach jetzigem Plan bald enden. Wenn er nicht verlängert wird, ist nur noch bis 3. November Zeit für Befragungen.

Bis dorthin wollen die Abgeordneten jedenfalls noch folgende Personen befragen:

  • Bundeskanzler Christian Stocker
  • den ehemaligen Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka

Außerdem gibt es eine neue Ladungs-Liste, auf der diese Personen stehen:

  • der stellvertretende Kabinetts-Chef von Innenminister Gerhard Karner
  • ein Polizist der niederösterreichischen Landes-Verkehrsabteilung, der sich mit Pilnaceks Geisterfahrt beschäftigt hat
  • der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz
  • die Salzburger Landes-Hauptfrau Karoline Edtstadler, die früher Ministerin für EU und Verfassung im Bundeskanzleramt war

Die FPÖ hat die Befragung von Kurz und Edtstadler verlangt. Im Ladungs-Verlangen steht dazu zum Beispiel: Sebastian Kurz ist ehemaliger ÖVP-Politiker und war mit Pilnacek in Kontakt. Deshalb kann er viel zum Thema beitragen.

Es gibt aber noch keinen Termin für die Befragung von Kurz und Edtstadler.

Die FPÖ will auch den ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz in den U-Ausschuss laden.

Daten von Pilnaceks Geräten

Der U-Ausschuss hat beim Justiz-Ministerium auch die Daten angefordert, die auf den elektronischen Geräten von Pilnacek waren. Das hatte die FPÖ verlangt.