Parlamentskorrespondenz Nr. 732 vom 13.07.2026
Neu im Tourismusausschuss
FPÖ fordert "klare Ausrichtung" der Österreich Werbung
Wien (PK) – Mit einem neu eingebrachten Entschließungsantrag wendet sich die FPÖ gegen "ideologisch aufgeladene Kampagnen" der Österreich Werbung. Gemeint sind damit laut Antrag insbesondere gesellschaftspolitische Inhalte "rund um Pride-, Drag- oder Transgender-Themen" sowie "allgemeinpolitische Klima- und Bewusstseinskampagnen" ohne erkennbaren Zusammenhang mit der Bewerbung Österreichs als Urlaubsdestination. Tourismuswerbung dürfe nicht zur "Bühne für ideologische Botschaften" werden, lautet die Forderung der FPÖ, denn der Auftrag der Österreich Werbung sei nicht "gesellschaftspolitische Erziehung", sondern internationales Tourismusmarketing. Österreich müsse daher laut Antrag mit jenen Stärken beworben werden, die das Land im internationalen Wettbewerb "tatsächlich auszeichnen" würden: Dies seien Natur und Berge, Sicherheit, Familienfreundlichkeit, Kulinarik, Kultur, Städte, regionale Vielfalt, Qualität und Gastfreundschaft. Weiters fordert der Antrag eine "konsequentere Ausrichtung" der Österreich Werbung auf wirtschaftlich relevante Zielmärkte, effizienten Einsatz finanzieller Ressourcen und die Einbindung von "relevanten Stakeholdern". Demnach sollten Tourismusverbände, Regionen, Hotellerie, Gastronomie, Freizeitwirtschaft und Branchenvertretungen "regelmäßig und nachvollziehbar" in die Planung der internationalen Schwerpunkte der Österreich Werbung eingebunden werden. Der zuständige Bundesminister, Wolfgang Hattmannsdorfer, solle sich daher "im Rahmen der Einflussmöglichkeiten des Bundes als Vereinsmitglied der Österreich Werbung" dafür einsetzen, dass diese künftig "klar auf ihren Kernauftrag als internationales Marketinginstrument des österreichischen Tourismus" ausgerichtet werde. (989/A(E)). (Schluss) bea