Parlamentskorrespondenz Nr. 763 vom 21.07.2026

Neu im Gleichbehandlungsausschuss

Grüne treten gegen Konversionsmaßnahmen ein

Wien (PK) – Die Grünen setzen sich in einem dem Gleichbehandlungsausschuss zugewiesenen Entschließungsantrag (969/A(E)) erneut dafür ein, Konversionsmaßnahmen zu stoppen. Konversiv-reparative Praktiken, die darauf abzielen, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität einer Person zu verändern, seien schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, führen sie an. Die EU-Kommission wolle nächstes Jahr eine Empfehlung für ein Verbot solcher Maßnahmen vorlegen. Auch die Parlamentarische Versammlung des Europarats habe sich Anfang des Jahres für ein Verbot ausgesprochen. Zum Schutz von LGBTIQ-Personen in Österreich, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, wollen die Grünen daher die Regierung zum Handeln auffordern. Die Justizministerin und die Gesundheitsministerin sollen durch eine rechtliche Klarstellung die Rechtsunsicherheit beim Verbot von Konversionsmaßnahmen beseitigen, Schutzmaßnahmen und Beratungsangebote für Betroffene schaffen sowie eine Aufklärungskampagne umsetzen, lautet der Auftrag. (Schluss) kar


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