Parlamentskorrespondenz Nr. 769 vom 24.07.2026

Neu im Wirtschaftsausschuss

Grüne legen mit "Erneuerbare-Wärme-Gesetz 2040" Vorschlag für Ausstieg aus fossilen Heizungssystemen vor

Wien (PK) – Die Grünen haben dem Wirtschaftsausschuss einen Vorschlag für ein Erneuerbare-Wärme-Gesetz 2040 (EWG 2040) vorgelegt (998/A). Insgesamt seien noch rund 1,3 Mio. Heizungssysteme für fossile Brennstoffe alleine in Wohngebäuden in Betrieb. Zum Erreichen der nationalen Energie- und Klimaziele sowie der Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 wäre es aber notwendig, diese Heizsysteme auf erneuerbare Energieträger oder Fernwärme umzustellen, fordern die Grünen-Abgeordneten Lukas Hammer und Nina Tomaselli. So könne auch die Energieeffizienz verbessert sowie der Endenergieverbrauch und die Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen gesenkt werden. Nur mit einer bundesweit einheitlichen statt der aktuellen landesrechtlichen Regelungen könne ein rascher Ausstieg sichergestellt werden, wird im Antrag argumentiert. Die Grünen schlagen daher vor, solche Anlagen ab 2029 sukzessive stillzulegen. Um einer Überlastung des Marktes entgegenzuwirken und einen gleichmäßigen Heizungstausch zu gewährleisten, soll ein stufenweiser Abbaupfad bis 2038 bzw. 2040 vorgesehen werden. Dieser orientiert sich am Alter der Anlagen. Beim Ersatz einer bestehenden zentralen Anlage soll jedenfalls die Errichtung von Anlagen mit fossilen Brennstoffen unzulässig sein. Zur Sicherstellung der sozialen Verträglichkeit der Maßnahmen sieht der Vorstoß der Grünen sowohl Förderungen vom Bund als auch von den Bundesländern vor. (Schluss) pst


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