Parlamentskorrespondenz Nr. 854 vom 24.09.2026

Neu im Tourismusausschuss

FPÖ will Genehmigungen für Kleinsaunen erleichtern, Grüne wollen Wasserversorgung der Schutzhütten sichern

Wien (PK) – Zwei neue Initiativen wurden dem Tourismusausschuss zugewiesen. Die FPÖ setzt sich mit einem Entschließungsantrag für "vereinfachte und praxisgerechte" Rahmenbedingungen für die Errichtung und den Betrieb von kleinen Saunen in kleinen Beherbergungsbetrieben ein. Die Grünen fordern mit einem Entschließungsantrag Fördermittel des Bundes zur Sicherung der Wasserversorgung in Schutzhütten.

FPÖ ortet "unverhältnismäßige Genehmigungspflichten" für "Kleinsaunaanlagen"

Eine kleine Sauna für wenige Personen sei in kleinen, familiengeführten Beherbergungsbetrieben längst kein außergewöhnliches Luxusangebot mehr. Laut einem Entschließungsantrag der FPÖ könne ihre Errichtung und Betrieb jedoch zusätzliche "Genehmigungs- und Verwaltungsfolgen" für die betroffenen Betriebe mit sich bringen. Die FPÖ ortet darin "unverhältnismäßige Genehmigungsverfahren", die zu zusätzlichen Kosten und bürokratischen Belastungen für die betroffenen Betriebe führen würden. Unter Einhaltung der erforderlichen Sicherheits- und Hygienestandards sollten daher "vereinfachte und praxisgerechte Rahmenbedingungen" für den Betrieb von "Kleinsaunaanlagen in kleinen Beherbergungsbetrieben" gelten (1024/A(E)).

Grüne: Hilfe für Schutzhütten in der "Klima- und Wasserkrise"

Der "extreme Hitze- und Dürresommer 2026" habe viele Schutzhütten in den Bergen besonders getroffen, heißt es in einem neu eingebrachten Entschließungsantrag der Grünen. Das frühzeitige Abschmelzen von Schneereservoirs und Gletschern sowie ausbleibender Niederschlag habe die Wasserversorgung vieler Schutzhütten beeinträchtigt und damit ihre Bewirtschaftbarkeit an ihre Grenzen gebracht. Für Zusatzinvestitionen in die Wasserversorgung würden seitens der Hüttenbetreiberinnen und -betreiber häufig die finanziellen Möglichkeiten fehlen. Als Folge drohe daher eine eingeschränkte Bewirtschaftung der Hütten, vorzeitige Sperren während der Wandersaison oder sogar die Schließung der betroffenen Hütten. Die Grünen fordern daher vom Bund eine "entsprechend dotierte, längerfristige Förderperspektive", um Planungssicherheit für die "regionalwirtschaftlich wichtigen Investitionen" zu gewährleisten (1015/A(E)). (Schluss) bea


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