Neu im Landwirtschaftsausschuss
Grüne für Klimawandelanpassungsmaßnahmen im Rahmen der GAP
Da die Landwirtschaft mit am stärksten von den Folgen der menschengemachten Klimakrise, etwa durch Dürre, Hitze und Starkregenereignisse betroffen sei, brauche es dringend umfassende Klimaschutzmaßnahmen, heißt es in einem Entschließungsantrag der Grünen (1047/A(E)). Obwohl die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) derzeit jährlich etwa 1,8 Mrd. € verteile, sei die heimische Landwirtschaft trotzdem noch nicht ausreichend auf die "zentralen Herausforderungen unserer Zeit" vorbereitet. Geht es nach den Grünen, muss der Landwirtschaftsminister im Rahmen der österreichischen Umsetzung der GAP ab 2028 dafür sorgen, dass Klimawandelanpassung eine zentrale Rolle spielt. Dies soll durch Förderungen für innovative Betriebe und hoch wirksame Klimawandelanpassungsmaßnahmen, etwa durch Humusaufbau, extensive Grünlandbewirtschaftung oder den Anbau von Zukunftskulturen geschehen. Zudem müsse die Klimawandelanpassung durch entsprechende Vorgaben in den GLÖZ-Auflagen (Standards für den guten ökologischen und landwirtschaftlichen Zustand von Flächen) in der Breite verankert und Wasser durch dynamische Steuerung von Drainagen und Wiedervernässung von wertvollen Mooren und Feuchtlebensräumen vorangetrieben werden. (Schluss) med