Parlamentskorrespondenz Nr. 886 vom 30.09.2026

Neu im Landwirtschaftsausschuss

FPÖ fordert befristete Ausnahme vom Silageverzicht im Rahmen von ÖPUL

Wien (PK) – Aufgrund der außergewöhnlichen Dürresituation im heurigen Jahr sprechen sich die Freiheitlichen dafür aus, dass jenen Betrieben, die an der Maßnahme "Heuwirtschaft" des Österreichischen Programms für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) teilnehmen, für das Antragsjahr 2026 eine befristete Ausnahme vom Silageverzicht ermöglicht wird, sofern dies zur Sicherstellung der Futterversorgung erforderlich ist. Dabei soll gewährleistet werden, dass die vorgesehene ÖPUL-Prämie trotz Inanspruchnahme dieser dürrebedingten Ausnahme in voller Höhe erhalten bleibt. Unter normalen Bedingungen diene der Silageverzicht der Erhaltung traditioneller Heuwirtschaft. Aufgrund der Dürreschäden führe diese Verpflichtung jedoch dazu, dass vorhandenes Grünlandfutter nicht in jener Form konserviert werden könne, die unter den gegebenen Witterungsbedingungen betrieblich notwendig wäre, um den akuten heimischen Futtermangel abzumildern. Eine befristete Ausnahme für das Antragsjahr 2026 würde daher einen unmittelbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit viehhaltender Betriebe leisten, ohne dass neue Förderprogramme geschaffen werden müssten, heißt es in dem Entschließungsantrag (1055/A(E)). (Schluss) med


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