Parlamentskorrespondenz Nr. 1012 vom 23.10.2026

Neu im Wirtschaftsausschuss

FPÖ mit Initiative zur Abschaffung der Paketsteuer

Wien (PK) – Aus Sicht der FPÖ müsse im Interesse der heimischen Wirtschaft, des Handels und insbesondere der Konsumentinnen und Konsumenten die jüngst eingeführte Paketsteuer umgehend wieder abgeschafft werden. In ihrem entsprechenden Gesetzesantrag zur Abschaffung (1107/A) erörtern die Freiheitlichen, dass die Paketabgabe von 2,40 € inklusive Umsatzsteuer direkt an Kundinnen und Kunden weitergereicht werde und sprechen von einer "Belastungslawine". Die Probleme und die Kritik im Zusammenhang mit der Paketabgabe würden sich nicht nur im großen Versandhandel häufen, sondern nunmehr auch im stationären Handel. Denn anstelle von Ergänzungskäufen würden nun bei Onlineplattformen Großbestellungen aufgegeben, um die Paketabgabe auf möglichst viele Produkte aufzuteilen. Kritik übt die FPÖ auch daran, dass die Paketabgabe zur Gegenfinanzierung der Umsatzsteuersenkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel dienen soll, die ihrerseits in der Praxis allerdings nahezu keinerlei spürbare Entlastungseffekte zeigen würde. Ein gleichlautender Antrag der FPÖ liegt dem Finanzausschuss vor. (Schluss) mbu


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