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Parlamentskorrespondenz Nr. 755 vom 28.06.2016

Themenfelder:
Parlament allgemein
Format:
Veranstaltungen
Stichworte:
Nationalrat/Bures/Moser/Kraker/Rechnungshof

Bures: Josef Moser steht für Korrektheit, persönliche Integrität und Professionalität

Nationalratspräsidentin Bures überreicht Rechnungshofpräsident Moser zum Abschied ein Buch mit seinen Reden im Nationalrat

Wien (PK).- "Der Rechnungshof ist ohne jeden Zweifel ein wesentlicher Pfeiler der Kontrollfunktion des Parlaments und sein scheidender Präsident hat sich in den vergangenen zwölf Jahren einen Ruf erworben, der über alle Parteigrenzen hinweg für Korrektheit, persönliche Integrität wie auch für Professionalität steht", würdigte Nationalratspräsidentin Doris Bures heute Josef Moser bei einem Empfang zu seinem Abschied im Parlament. In den vergangenen 12 Jahren sei Moser ein ständiger und wichtiger Begleiter ihrer Arbeit als Abgeordnete, als Regierungsmitglied sowie als Präsidentin des Nationalrats gewesen.

Bures bedankte sich bei Moser auch für seine Begleitung und Unterstützung bei den Vorbereitungen zur Sanierung des Parlamentsgebäudes im Rahmen des Bauherrenausschusses. Der Rechnungshof und Moser an seiner Spitze seien national und international bekannt und anerkannt. Moser habe  - im besten Sinne des Wortes – Spuren hinterlassen, jetzt auch nachzulesen in einem Band mit allen seinen Reden im Nationalrat, den Bures zur Erinnerung überreichte.

Der neuen Rechnungshofpräsidentin Margit Kraker wünschte Nationalratspräsidentin Bures viel Erfolg. Sie blicke der Zusammenarbeit mit Freude und Zuversicht entgegen und begrüße es besonders, dass Kraker morgen vom Bundespräsidenten als erste Frau in dieser Funktion angelobt wird. Kraker betonte, sie werde sich für eine unabhängige und wirksame Kontrolle einsetzen, da eine gute Kontrolle auch das Vertrauen der BürgerInnen in die Institutionen stärke. "Kontrolle stärkt Demokratie, Kontrolle gehört zur Demokratie", so Kraker und bedankte sich für den Vertrauensvorschuss.

Der scheidende Rechnungshofpräsident Josef Moser betonte seine insgesamt 25-jährige Verbundenheit mit dem Hohen Haus. Er sei immer bestrebt gewesen, Probleme nicht durch eine parteipolitische Brille zu sehen, sondern zu deren Lösung beizutragen. Mit seinen 1007 Reformvorschlägen zum Abschied will er dazu beitragen, Österreich besser und nachhaltiger weiterzuentwickeln. Moser wünscht sich, dass Themen über Grenzen hinweg diskutiert werden und "Tun endlich stattfindet". Sein Dank gilt besonders Nationalratspräsidentin Bures, die stets für eine starke Kontrolle eingetreten sei. Denn ein starker Rechnungshof bedeute auch ein starkes Parlament. Seiner Nachfolgerin Margit Kraker übergebe er mit dem Rechnungshof eine "Schatztruhe". (Schluss) hlf

HINWEIS: Fotos von dieser Veranstaltung finden Sie im Fotoalbum auf www.parlament.gv.at .