BundesratStenographisches Protokoll769. Sitzung / Seite 139

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leider oder Gott sei Dank in einer Demokratie so. Aber dennoch sage ich herzlichen Dank für deine stete, gute Zusammenarbeit.

In diesen Dank habe ich auch Stefan Schennach einzuschließen. Stefan Schennach war ja lange Mitglied der Präsidiale, als die Grünen noch eine Fraktion waren. Ich war in diesem Haus, da hat es nur zwei Fraktionen gegeben. Das war auch ganz schön, das möchte ich ausdrücklich betonen. (Allgemeine Heiterkeit.) Aber als die Grünen eine Fraktion wurden, war Stefan Schennach in der Präsidiale, und wir haben bestens mit ihm zusammengearbeitet.

In diesen Dank schließe ich auch dich, lieber Peter Mitterer, ein. Du warst Präsident, du warst der Vertreter des BZÖ hier herinnen. Herzlichen Dank für die gute Zusam­menarbeit!

Auch dir, Monika Mühlwerth, ein herzliches Dankeschön. Als die Freiheitlichen hier noch stark waren, warst du ja schon einmal herinnen, hast dich dann ein paar Häuser weiter als stellvertretende Stadtschulratspräsidentin von Wien ein bisschen versucht. Auch dir und deinen Kollegen ein herzliches Dankeschön.

So wünsche ich Ihnen, meine Damen und Herren, allen Mitgliedern des Hauses alles Gute für die Zukunft. Kämpfen Sie weiter für diesen Bundesrat! Es lohnt sich, für den Bundesrat zu kämpfen. Geben Sie den Besserwissern, die mit entbehrlichen Zwischen­rufen über Aufwertung und Abwertung des Bundesrates so gerne sprechen, eine klare Antwort! Es muss niemand aufgewertet werden, der nicht abgewertet ist. Es ist kein Grund vorhanden, dem Bundesrat irgendetwas zu tun, sondern man soll gemeinsam schauen, dass der Bundesrat jene Stärke bekommt, die ihm zustehen würde und die ihm auch zustehen soll, denn diese Republik Österreich braucht den Bundesrat. – Ein herzliches Glückauf dem Bundesrat von Österreich! (Anhaltender allgemeiner Beifall sowie Beifall von Staatssekretärin Marek.)

17.32


Vizepräsidentin Mag. Susanne Neuwirth: Liebe Kolleginnen und Kollegen! Lieber Ludwig Bieringer, vor allen Dingen! 25 Jahre Bundesratstätigkeit, zwölf Jahre Klubvor­sitz, die prägen den Menschen. Aber der Mensch prägt auch das Amt. Wir haben dich kennengelernt – und ich kenne dich ja schon außerhalb dieses Bundesrates – als Poli­tiker von großer Willensstärke und Durchsetzungskraft. Deine Linie hast du immer bei­behalten, auch wenn sich manche manchmal etwas anderes gewünscht hätten. Wir waren nicht immer einer Meinung, aber deine Handschlagqualität haben wir immer geschätzt, und wir wissen, dass du sie immer gehabt hast. Dafür möchte ich mich ganz herzlich auch im Namen aller hier herinnen bedanken.

Wir werden dich in dieser Rolle im Bundesrat ganz sicher vermissen. lch wünsche dir im Namen aller alles Gute. (Allgemeiner Beifall.)

Zu Wort gemeldet ist Herr Klubvorsitzender Bundesrat Konecny. – Bitte.

 


17.34.04

Bundesrat Albrecht Konecny (SPÖ, Wien): Lieber Freund Bieringer! Lieber Kollege Weiss! Ich habe einmal in eigener Sache geschrieben, wenn bei einem Abschied nicht auch Wehmut dabei ist, dann war das, wovon man Abschied nimmt, nichts wert. Lud­wig, wir haben es in vielen Jahren erlebt – wir haben es alle unterschiedlich lange er­lebt; ich sehr lange, die Anna Elisabeth lange, viele Kolleginnen und Kollegen nicht so lange –, dass du bei der Sache warst und dass das, wofür du im Bundesrat gearbeitet hast, dir etwas wert war. Daher steht es dir zu, mit Wehmut Abschied zu nehmen, denn der Bundesrat wird bei seinem nächsten Zusammentreten einfach nicht mehr derselbe sein, wenn zwei so profilierte Mitglieder aus ihm ausscheiden.

 


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