de ist aktueller denn je, und eigentlich ist die Aktuelle Stunde für uns auch eine Stunde der Freude. Das Thema, das wir heute diskutieren, nämlich Förderung der betriebsnahen Forschung und Entwicklung zur Schaffung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen, ist eigentlich ein Stück rot-weiß-roter Erfolgsgeschichte.
Es ist uns in den letzten 10, 20 Jahren sehr viel gelungen, und daher sollten wir alle diesen großartigen Erfolg auch nicht kleinreden. Ganz wichtig ist, dass wir, wenn wir Forschung und Entwicklung diskutieren, wie gerade jetzt in der Aktuellen Stunde, uns auf die Frage konzentrieren: Wo stehen wir?
Meine Damen und Herren, wir stehen ganz vorne im europäischen Spitzenfeld: Wir haben in den letzten 20 Jahren die Ausgaben für Forschung und Entwicklung verdoppelt, und mit dieser Innovationskraft, mit dieser Forschungsanstrengung haben wir ein Fundament geschaffen, auf dem heute Wirtschaftswachstum und Beschäftigung entsteht, wo Arbeitsplätze wachsen, und das ist auch das Fundament für unser soziales Wohlstandsgefüge in Österreich.
Es geht darum, dass wir dieses Fundament erhalten und schauen, was dazu notwendig ist, wo wir im Bereich Forschung und Entwicklung steuern sollen, denn eines ist wichtig, Herr Kollege Krusche: Forschung und Entwicklung sind die Straßen nach Morgen und ins Übermorgen. Das sind die Erfolgsspuren, die wir gehen müssen, damit wir auch in Zukunft ökologische Entwicklung haben, ein positives Gemeinwohl haben.
Ich möchte Ihnen als Oberösterreicher nur sagen: Es gibt Direktverbindungen zwischen Innsbruck und Graz. Zweimal täglich verkehren Züge direkt zwischen Graz und Innsbruck.
Also: Wichtig ist, dass wir die Wege ins Morgen und nach Übermorgen ausbauen. Aber gleichzeitig sollen wir auch sehen, dass es Gefahren gibt, dass Schikanen auf uns zukommen.
Eine große Sorge, die wir als ÖVP-Fraktion sehen und die wir gemeinsam mit der Wissenschaft und auch mit der Forschung teilen, ist: Es gehen uns die Techniker aus. Wir haben gut 250 000 Studenten, aber 60 Prozent unserer jungen Menschen, unserer Studentinnen und Studenten konzentrieren sich auf 10 Prozent der Studienfächer.
Das ist eine gefährliche Verengung, da gehen wir auf eine Schikane zu. Uns werden die Technikerinnen und Techniker für morgen und übermorgen ausgehen!
Daher ist es ganz, ganz wichtig, dass wir hinausgehen in die Schulen – von der Unterstufe über die Oberstufe, die Volksschulen, bis zu den Neuen Mittelschulen – und dafür werben, dass unsere jungen Menschen in die Technik gehen und sich mit technischen Fächern befassen.
Aber allein das Potenzial in Österreich wird nicht ausreichen, damit wir auch morgen ausreichend Technikerinnen und Techniker haben. Wir müssen uns zu einer Vorwärtsstrategie entscheiden und bewusst hinausgehen in die Welt und dort für Österreich werben. Wir sind das beste Wirtschaftsland in Europa. Wir haben die höchste Beschäftigung in Europa. Wir haben einen enormen Lebensstandard. Wir haben so viel Geschichte und wir haben auch das schönste Land, was das Landschaftsbild betrifft.
Die Studenten werden kommen, aber wir müssen sie einladen, damit sie in Österreich studieren und sich hier mit Forschung und Entwicklung an unseren großartigen Bildungseinrichtungen auch in den Betrieben beschäftigen. Wir müssen sie einladen!
Aber die Einladung allein reicht nicht: Wir müssen bewusst hinausgehen, auf eine weltweite Tournee gehen, ihnen auch Ausbildungen im mehrsprachigen Bereich anbieten! Da sind wir heute noch, sage ich einmal, sehr auf uns fokussiert, sehr auf
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