BundesratStenographisches Protokoll797. Sitzung / Seite 24

HomeSeite 1Vorherige SeiteNächste Seite

uns konzentriert. Wir müssen die Augen aufmachen, hinausgehen in die Welt und um die besten Köpfe werben!

Das ist nichts anderes als das, was wir heute schon im Bereich der Informationstech­nologie nutzen. Jeder von Ihnen hat einen Laptop, ein Handy, wir alle nutzen das World Wide Web, wir nutzen Google, um uns Informationen hereinzuholen. In Zukunft ist es wichtig, die besten Köpfe in unser Land hereinzuholen. Diese werden dann auch bleiben und werden wieder Impulse geben für Wirtschaft, Wachstum, Beschäftigung, für Wohlstand, für eine gute soziale Entwicklung, für eine gute, nachhaltige ökologische Entwicklung in Österreich, die wir als kleines Land so dringend brauchen. (Beifall bei ÖVP und SPÖ sowie des Bundesrates Zangerl.)

Sehr geehrte Frau Bundesministerin! Es ist großartig, was wir vom Bund, von den Ländern, von den Kommunen, auch von den Betrieben finanziell leisten und Geld für Forschung und Entwicklung ausgeben. Es wird in den nächsten Jahren zusätzliche Mittel geben. Das ist in Wahrheit eine Frohbotschaft, die wir heute hinausgeben kön­nen. Es kommt zusätzliches Geld für unsere Zukunftsschiene Forschung und Ent­wick­lung. Dafür sind wir sehr dankbar, denn diese Investition wird reiche Früchte tragen.

Aber worum ich werbe und wozu ich Sie gemeinsam mit meiner Fraktion einlade ist: Geben wir ein Gutteil, ein großes Stück von diesen zusätzlichen Mitteln, von diesem frischen Geld, von diesem neuen Geld vor allem in die MINT-Fächer. Bei den MINT-Fächern geht es um Mathematik, um Informatik, um Naturwissenschaften und um Technologie. Das sind die Schlüsseldisziplinen, die uns helfen, eine Welt von morgen zu bauen und zu entwickeln, die leistungsfähiger ist, die moderner ist, die auch ein Stück gerechter und damit lebenswerter wird. Also ganz, ganz wichtig: Gehen wir hinein in die MINT-Fächer, in die MINT-Disziplinen und geben wir ihnen diesen Bonus, geben wir Ihnen diesen Zukunftsbonus! Werten wir sie auf bei den zusätzlichen Mitteln, denn wir alle werden davon profitieren. Wir alle hier herinnen werden davon profitieren über Wirtschaftswachstum, über zusätzliche Exporte und über neue Arbeitsplätze.

Es ist ein Tag der Freude, es ist eine Stunde der Freude, die Entwicklung Österreichs im Bereich Forschung und Entwicklung zu diskutieren. Und ich sage, das ist sicher nicht nur der richtige Weg für Österreich, es ist auch ein positiver Weg für uns, für unsere Regionen.

Ich selber komme aus dem Bezirk Freistadt, also aus dem Mühlviertel. Wir waren eine ländliche Region, aber vor einigen Jahren hat das Land Oberösterreich gemeinsam mit dem Österreicher des Jahres 2010 in der Kategorie Forschung, mit Professor Bruno Buchberger, ein großes Forschungszentrum in der ländlichen Region, in Hagenberg im Bezirk Freistadt, errichtet.

Rund um dieses Forschungszentrum ist die Fachhochschule gekommen, rund um dieses Forschungszentrum, um diesen Science-Park, haben sich Betriebe angesiedelt, und das war ein Impuls: ein Impuls, ein Ruck, der durch die ganze Region gegangen ist, und ausgehend von einer ländlichen Region sind wir auf ein Niveau gekommen, wo wir heute in Oberösterreich ganz vorne sind, in Österreich vorne sind in Sachen Wirt­schaftswachstum und Beschäftigung.

Also diesen Weg weiterzugehen, dazu lade ich ein, und dem Kapitel Forschung und Entwicklung ein weiteres Erfolgskapitel anzufügen. (Beifall bei ÖVP, SPÖ und Grünen sowie des Bundesrates Zangerl.)

10.04


Präsident Gottfried Kneifel: Zu Wort gemeldet ist Herr Bundesrat Ertl. Ich erteile es ihm.

 


HomeSeite 1Vorherige SeiteNächste Seite