le, in einer Schulklasse, an einem Schulort, in einer Schulgemeinde. Es braucht Wertschätzung der Lehrerinnen und Lehrer gegenüber den Schülern und Schülerinnen und deren Eltern, es braucht aber auch Wertschätzung des Dienstgebers gegenüber seinen Bediensteten.
Der wichtigste Garant, davon bin ich überzeugt – und ich stehe hier nicht als Lehrervertreterin, keine Sorge, sondern schon als Vertreterin der Schülerinnen und Schüler, aber genau um diese geht es –, der wichtigste Garant also für den Erfolg einer Schule und das Wohl auch der Schülerinnen und Schüler ist der motivierte Lehrer/die motivierte Lehrerin, der und die ihren Job gut machen kann und darin nicht behindert, sondern umso mehr unterstützt wird. Dafür setzen wir heute ein Zeichen.
Es braucht nicht nur Wertschätzung, sondern es braucht auch Verlässlichkeit, das ist für mich das Entscheidendste, wenn es jetzt an die Umsetzung geht: Es müssen sich die Lehrinnen und Lehrer auf uns, auf die politisch Verantwortlichen, verlassen können, es müssen sich die Eltern auf die Kompetenzen derer verlassen können, die die Schüler unterrichten, und es müssen sich die Schülerinnen und Schüler auch auf die Lehrpersonen verlassen können.
Vereinbarungen können – das war im Bildungswesen in der Vergangenheit sehr oft so, wir können uns erinnern – beziehungsweise sollen nicht alle paar Monate neu diskutiert, neu aufgeschnürt werden. Das verunsichert und irritiert die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer und auch die Eltern und verbraucht viel unnötige Energie bei den Betroffenen. Daher freue ich mich, wenn wir das heute beschließen und dann auch in die Umsetzung gehen und das auch Vertrauen schaffen kann, wenn wir hier gemeinsam allen Beteiligten gegenüber Wort halten.
Natürlich wurde vor dem heutigen Beschluss auch in den Schulen – und viele von Ihnen waren sicher auch damit konfrontiert – viel darüber diskutiert, wie das in der Praxis ausschaut. Da hat es da und dort schon viel Verunsicherung gegeben, Hektik, aber auch ganz viel Zuversicht und ganz viel Engagement.
Was ich erlebe, wenn ich unterwegs bin, auch in Kontakt bin, ist, dass es viele hoch motivierte Lehrerinnen und Lehrer gibt, die diese Veränderung mittragen, die schon jetzt in der einen oder anderen Modellschule viel Kraft investiert haben für diese Veränderung, die Zeit und Energie einbringen, auch viel Freizeit, weil ihnen wichtig ist, dass in der Schule etwas weitergeht.
Ich erlebe Eltern, die im Vertrauen, dass es jetzt ein Mehr an Zuwendung für ihre Kinder gibt und ein Mehr an Unterrichtsqualität, ihre Kinder bewusst der Neuen Mittelschule anvertrauen wollen, und ich erlebe Kinder, das kann man in dem Alter sehr wohl sagen, also Schülerinnen und Schüler, die voller Neugier, Wissbegier sind, die in ihr Leben starten und die sich sehr wohl eine gute, die beste Ausbildung verdienen und erwarten dürfen.
Wenn wir nun von der Qualität in der Umsetzung reden, noch drei Bereiche zum Schluss, die ich besonders betonen möchte:
Was uns gelingen muss – und das sind auch Wünsche, die mir aus den Schulen mitgegeben wurden –, ist, dass diese Verschränkung durch den Einsatz von Bundeslehrerinnen und Bundeslehrern an den Neuen Mittelschulen funktioniert. Noch gibt es da und dort den Eindruck, dass diese Lehrerinnen und Lehrer nicht zur Verfügung stehen. Da bitte ich auch die Frau Ministerin, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, dass da auch die entsprechende Sicherheit gegeben und auch die Organisation möglichst einfach ist und den Schulablauf nicht unnötig behindert.
Auch das Teamteaching – es ist heute angesprochen worden – als zentraler Punkt muss umgesetzt werden in allen Stunden, aus meiner Sicht, und auch in allen Haupt-
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