haben „alles richtig gemacht“!, obwohl die ganze Welt wusste, es sind zig Fehler passiert.
Ich will nicht die gesamten Fehler, Herr Platter, Ihres Coronamissmanagements hier aufzeigen – ich würde ja nicht damit fertig und die Zeit würde auch nicht reichen –, ich würde einmal sagen, wir beschränken uns quasi auf Ihre ganz persönlichen 15 Highlights.
Beginnen wir mit der Beschaffung der Schutzausrüstung! Da hat sich Herr Platter hingestellt und gesagt: Liebe Hausärzte, ihr braucht keine Sorgen zu haben, das übernimmt das Land Tirol, das ist in sicherer Hand! Ihr bekommt die Schutzausrüstung, ihr braucht euch um nichts zu kümmern! – Monatelang haben unsere Hausärzte auf diese Schutzausrüstung gewartet.
Dann ging es weiter, dann kam die Gemeindequarantäne. Man muss sich das einmal vorstellen: Jede einzelne Gemeinde in Tirol wurde unter Quarantäne gestellt. Das hieß, wenn ich von der einen in die andere Gemeinde ging, wurde ich bestraft – das war strafbar! Für die Wiener – damit ihr das auch versteht –: Wenn du von einem ins andere Grätzel gehst, bist du bestraft worden. (Zwischenrufe bei der SPÖ.) So hat es ausgeschaut in Tirol. Bis heute gab es keine Entschuldigung vom Herrn Landeshauptmann. (Beifall bei der FPÖ.) Mittlerweile wissen wir, dass diese Gemeindequarantäne verfassungswidrig war und die Bürger zu Unrecht bestraft wurden.
Und während die Bürger in Tirol bestraft wurden, ließen sich die ÖVP-Bürgermeister in DDR-Manier, ganz nach dem ÖVP-Vetternwirtschaftsmotto (Bundesrätin Zwazl: Aufpassen!), samt Anhang im Altersheim impfen. Impfvordrängler Bürgermeister Rudolf Häusler von der ÖVP war ein trauriges Fallbeispiel. (Neuerlicher Zwischenruf der Bundesrätin Zwazl.)
Aber auch der Chaosbezirkshauptmann von Landeck, zuständig für Ischgl, wurde wieder bestellt, Herr Platter. Anstatt dass man endlich qualifizierte Personen an relevante Positionen im Land setzt, betreibt man weiter Parteipolitik. Und aufgrund des Missmanagements der Tiroler Landesregierung galten wir weltweit – weltweit! – als Seuchengebiet Nummer eins, und das ist ein nachhaltiger Schaden. Gratulation, Herr Landesvater Platter! (Beifall bei der FPÖ.)
Plötzlich kam dann in Tirol als einzigem Bundesland das Vorverlegen der Sperrstunde auf 22 Uhr. Und was passierte? – Die ÖVP feierte am Rande einer Landtagssitzung feuchtfröhlich bis spät in die Nacht. Die ÖVP-Elite im Land feierte, während der Pöbel, wie man in der türkisen Familie zu sagen pflegt, um 22 Uhr eingesperrt wurde. Auch das zeigt die Präpotenz dieser ÖVP. (Beifall bei der FPÖ.)
Dann kam die Südafrikamutante, die angeblich das ganze Zillertal dahinraffen würde. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Nur bekam – ich bin selber ein Zillertaler – im Zillertal halt fast niemand etwas von dieser ach so aggressiven Mutante mit. Warum bekam davon niemand etwas mit? – Weil mehrere Hunderttausend Tests falsch positiv ausgewertet wurden – über 220 000 falsch ausgewertete positive Tests! Und wie kann es anders sein? – Jemand aus der ÖVP-Familie war es: ein Urologe, der in Tirol plötzlich zum Virologen mutierte, quasi eine ÖVP-Freunderl-Erfolgsstory. Ein ÖVP-naher Mediziner, der laut Ärztekammer Berufsverbot hat, bekam ohne Ausschreibung den Auftrag des Landes über 8 Millionen Euro und zeichnete dann mit seinen falschen Tests für den Anstieg der Infektionen mit der Südafrikamutante verantwortlich. Wieder war Tirol Seuchengebiet Nummer eins für die ganze Welt.
Kommen wir zum Löwenbändiger. Kurz zur Erklärung: Der Herr Landeshauptmann hat sich selber als den bayerischen Löwenbändiger bezeichnet. Da frage ich mich: Wo war denn unser Dompteur, als uns Herr Söder aufgrund der falschen HG-Lab-Truck-Tests
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