Nationalrat, XX.GP Stenographisches Protokoll 90. Sitzung / Seite 86

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wollen  spätestens seit der Konstituierung des jetzt bestehenden Beirates bekannt, wann die Amtsperiode abläuft.

Ich halte es wirklich für unerträglich, was man mit einer kleinen Volksgruppe, bei der es um die Existenz im physischen Sinn geht, alles zu tun bereit ist und was Sie mit ihr tun. Deshalb auch unsere Unterstützung des Fristsetzungsantrages der liberalen Fraktion. (Beifall bei den Grünen und beim Liberalen Forum.)

15.10

Präsident MMag. Dr. Willi Brauneder: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Damit ist die Debatte geschlossen.

Wir treten in das Abstimmungsverfahren ein. Ich bitte die Damen und Herren Abgeordneten, die Plätze einzunehmen.

Wir kommen nun zur Abstimmung über den Antrag, dem Verfassungsausschuß zur Berichterstattung über den Antrag 403/A (E) der Abgeordneten Mag. Barmüller und Genossen eine Frist bis zum 5. November 1997 zu setzen.

Im Falle Ihrer Zustimmung bitte ich um ein entsprechendes Zeichen.  Dies ist die Minderheit. Der Antrag ist abgelehnt.

Fortsetzung der Tagesordnung

Präsident MMag. Dr. Willi Brauneder: Ich nehme nun die Verhandlungen über die Tagesordnungspunkte 7 bis 8 wieder auf.

Nächste Rednerin ist Frau Abgeordnete Rossmann. Freiwillige Redezeitbeschränkung: 6 Minuten.  Bitte, Frau Abgeordnete.

15.12

Abgeordnete Mares Rossmann (Freiheitliche): Hohes Haus! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zurück zur Privatisierung der "Dachstein"-AG. Prinzipiell ist auch aus unserer Sicht nichts dagegen einzuwenden. Aber für uns ist selbstverständlich ein unabhängiges Bewertungsgutachten unabdingbar, werter Herr Minister. Aus unserer Sicht sind noch einige Auflagen von Interesse.

Diese Region braucht natürlich für den Fremdenverkehr das Projekt des alpinen Schilaufs. Somit wäre es wichtig, daß dieses Projekt wirklich zum Ausbau gelangt, damit es auch im Hinblick auf die nordische Weltmeisterschaft ein zweites Standbein im alpinen Bereich gibt. Eine weitere Auflage wäre daher aus unserer Sicht die Gewährleistung eines reibungslos funktionierenden und vor allem auch sicheren Betriebes  im Sinne des Fremdenverkehrs.

Herr Kollege Haselsteiner hört hier aufmerksam zu, und daher möchte ich sagen: Es geht nämlich der Dachstein-Tauernregion sonst so wie den Spittalern und Millstättern, daß nämlich der Betrieb auf dem Goldeck  seit dem Erwerb durch Sie, Herr Abgeordneter Haselsteiner  nicht mehr gewährleistet war und es auch zu einem tragischen Unfall gekommen ist. Ich finde, man sollte das wirklich ernst nehmen und im Vertrag festschreiben, daß unbedingt ein funktionierender und sicherer Betrieb gewährleistet sein muß, daß sämtliche Auflagen ständig zu erfüllen sind. (Beifall bei den Freiheitlichen.)

Herr Minister! Unter diesen Bedingungen werden wir dem Verkauf zustimmen. Ich ersuche Sie ernsthaft, diese Anregungen aufzunehmen und im Verkaufsvertrag festzuhalten. (Beifall bei den Freiheitlichen.)

15.13

Präsident MMag. Dr. Willi Brauneder: Nächster Redner ist Herr Abgeordneter Kröll. 10 Minuten freiwillige Redezeitbeschränkung.  Bitte. (Abg. Dr. Ofner: 10  Minuten! Na servas!)


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