Nationalrat, XX.GP Stenographisches Protokoll 97. Sitzung / Seite 76

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Kooperation, verbunden mit großen Events. Sie wissen, gerade ein touristisches Großereignis wie der Österreichring schlägt sich positiv zu Buche, und darüber freuen wir uns.

Meine Damen und Herren! Besonders freue ich mich darüber, daß es doch möglich gemacht wurde  ich möchte mich in diesem Punkt Puttinger anschließen, der schon darauf hingewiesen hat , daß nun die volle Dotierung der "Österreich Werbung" von 350 Millionen Schilling zur Verfügung steht, daß also die Nachdotierung von 50 Millionen Schilling möglich war. Wir können feststellen, daß die Umstrukturierung der "Österreich Werbung" ein Strategiekonzept der "Österreich Werbung" in Kooperation mit Ländern, Interessenvertretungen, aber auch mit den Gemeinden  bereits Früchte trägt. Der Werbemitteleinsatz der "Österreich Werbung" konnte erfreulicherweise vom Budgetanteil 1995 mit 44 Prozent auf nunmehr 57 Prozent für Werbe- und Marketingmaßnahmen im Jahre 1998 umstrukturiert und verbessert werden. Ich glaube, daß dieses Konzept absolut aufgeht, und ich möchte das als sehr positiv herausstreichen. (Beifall bei der ÖVP.)

Darüber hinaus sind die TOP-Tourismus-Förderung 1997 bis 1999 auch für umweltbezogene Energieeinsparungsprojekte, Abfallvermeidung und dergleichen mehr, die Gewerbestrukturverbesserung und das Umweltschutzzeichen positiv zu erwähnen.

Im Rahmen des EU-Vorsitzes Österreichs ist eine große Qualitätsmanagement- und Tourismuskonferenz in Mayrhofen vorgesehen. Davon erwarte ich mir einiges. Österreich wird dort sicherlich Themen wie die Ferienstaffelung international zur Sprache bringen.

Zum Schluß kommend: Ich meine, daß 1998  wie von vielen prognostiziert  so etwas wie die Talsohle einer mehrjährigen rückläufigen Entwicklung sein kann und wird. Österreich hat sicherlich gute Chancen, im verstärkten internationalen Wettbewerb weiterhin gut zu bestehen, und zwar als eines der bedeutendsten Tourismusländer Europas. Denn wir haben in den Gemeinden eine gute Infrastruktur für Sommer und Winter mit großartigen Leistungen, geschultes und freundliches Personal, eine positive Tourismusgesinnung, eine Kulturlandschaft und Naturschönheiten, ein breites kulturelles Angebot, einen hohen Umweltstandard und qualitativ großartige Betriebe in der Gastronomie, in der Hotellerie, im Privatbereich und auch auf dem Bauernhof. Großveranstaltungen runden dieses Bild ab. (Abg. Dr. Khol: Zeit!)

Ich meine, daß der Tourismus für uns alle von eminenter Wichtigkeit ist, denn er bietet vielen Menschen Arbeit und Existenz und schafft einen Lebensraum, einen Überlebensraum auf dem Land, in den Bergen und in den Tälern. Er bedeutet aber auch für viele Menschen Begegnung  national und international.  Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei ÖVP und SPÖ.)

14.12

Präsident MMag. Dr. Willi Brauneder: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Van der Bellen.  Bitte.

14.12

Abgeordneter Dr. Alexander Van der Bellen (Grüne): Herr Präsident! Herr Bundesminister! Meine Damen und Herren! Ich spreche ausschließlich zur Technologieoffensive, die angeblich einen Schwerpunkt dieser Bundesregierung darstellt.

Ich darf Sie daran erinnern, daß zur Jahresmitte 1997 die Dotierung des Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft, des FFF, mit sage und schreibe 1 000 S vorgesehen war, also praktisch mit einem Erinnerungsgroschen. Das hätte bedeutet, daß der FFF ab Juli 1997 seine Förderungstätigkeit hätte einstellen müssen.

In der Folge wurden dann im Budget 1998, im einschlägigen Kapitel 63, 470 Millionen Schilling Zuschuß für den FFF budgetiert; diese Zahl fand sich auch im Teilheft zum Bundesvoranschlag 1998.

Herr Bundesminister! Sie haben Mitte Oktober an einen Wirtschaftstreibenden, einen Manager, folgenden Brief im Zusammenhang mit der Tätigkeit des FFF geschrieben:

"Sehr geehrter Herr Sowieso! Zu Ihrem Schreiben vom 6. Oktober des Jahres darf ich Ihnen folgendes mitteilen:


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