Nationalrat, XXV.GPStenographisches Protokoll113. Sitzung / Seite 270

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werden aber auch Absolventen eines freiwilligen Sozial- und Umweltschutzjahres unter dem 24. Lebensjahr miteinbezogen.

Das ist wichtig, gerade auch junge Menschen brauchen in der heutigen Zeit Mobilität – ich ergänze: umweltfreundliche Mobilität. Daher ist die Unterstützung des öffentlichen Verkehrs ein wichtiges Anliegen. Das Top-Jugendticket garantiert das auch.

Das Bundesministerium für Familien und Jugend zeigt anhand des Top-Jugendtickets vorbildhaft, dass eine praxisorientierte Lösung für junge Menschen möglich ist. Der Dank gebührt Ministerin Sophie Karmasin und ihrem Team, die sich bemühen, das auszubauen.

In der vorliegenden Petition wird gefordert, dass die Altersgrenze bis zum 26. Lebens­jahr angehoben werden soll, dass das Jugendticket auf alle Jugendlichen ausgeweitet werden soll, nämlich auch auf solche Gruppen, die bisher nicht erfasst waren, und dass dieses Top-Jugendticket in ganz Österreich angeboten werden soll. Das ist jeden­falls positiv.

Die JVP hat – insbesondere auch im Burgenland – eine Initiative dahin gehend gestartet, dass das ausgebaut werden soll und dass Studenten miteinbezogen werden sollen. Studentinnen und Studenten sollen in den Genuss dieser unterstützten Mobilität kommen.

Im Regierungsprogramm ist das im Übrigen auch festgehalten – ich zitiere –: „Sicher­stellung der Mobilität aller Jugendlichen und jungen Menschen in schulischer und schulähnlicher Ausbildung durch Ausweitung des bestehenden Top-Jugendtickets auf bisher nicht erfasste Gruppen. Für Studierende soll das tarifliche Angebot im öffent­lichen Verkehr (…) weiter entwickelt werden.“

Da sind wir beim Punkt, das macht Sinn. Das wird aber nur gehen, wenn es eine Kooperation mit den Bundesländern gibt, weil es natürlich auch eine Frage der Finanzen ist. Eine solche Kooperation gibt es zum Beispiel im Burgenland. Das Land Burgenland unterstützt Studentinnen und Studenten, die sich ein Studententicket der Wiener Linien kaufen. 50 Prozent davon werden bezuschusst.

Es stellt sich daher die Frage, warum zum Beispiel nicht auch jene Studenten, die im Burgenland selbst auf einer Fachhochschule studieren, in den Genuss einer solchen Unterstützung kommen. Es wäre sinnvoll, dass die Länder – in diesem Fall das Land Burgenland – unterstützend eingreifen und in Kooperation derartige Studententickets oder Jugendtickets entwickeln.

Schade ist, dass sich die JVP Burgenland schon seit längerem um Gespräche mit dem für die Mobilität zuständigen Landesregierungsmitglied, Landeshauptmann Hans Niessl, bemüht, aber bisher leider erfolglos. Das ist schade, weil es nur dann Sinn macht, wenn man da gemeinsam Angebote für die jungen Menschen entwickelt und schaut, dass es zu einer Gleichbehandlung kommt. Wir sollten keinen Unterschied machen zwischen Studenten, die in Wien studieren, und solchen, die im Burgenland oder in einem anderen Bundesland studieren. Daher hoffen wir, dass es doch zu Verhandlungen zwischen den jungen Menschen und Landeshauptmann Niessl kommt. – Danke. (Beifall bei der ÖVP.)

19.40


Präsident Ing. Norbert Hofer: Herr Abgeordneter Dipl.-Ing. Pirklhuber gelangt zu Wort. – Bitte.

 


19.40.53

Abgeordneter Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber (Grüne): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Manchmal ist ein Drucker eben ein bisschen langsam beim Aus-


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