wichtig ist, maßgeschneiderte Projekte – etwa das Projekt: erfolgreich zum Lehrabschluss im Tourismusbereich – auch umzusetzen.
Wir haben auch in einigen Bereichen ein elektronisches Ausbildungstool für Betriebe und auch Unterstützung in Form von Apps zur Ausbildungsbegleitung für Lehrlinge. Das ist einiges, und weil da kritisiert worden ist, es werden keine Maßnahmen gesetzt: Das stimmt nicht!
Was Herrn Blum betrifft: Diese Forderung hat einen schon wirklich langen Bart. Ich weiß nicht, wie lange der schon in Pension ist. Ich mag ihn gern, den Egon Blum, dennoch ist seine Lehrlingsförderung nicht mehr das Thema von heute. Ich sage jetzt wirklich zum letzten Mal, in Zukunft sage ich dazu gar nichts mehr, Herr Kollege Themessl: Das Problem beim Blum-Bonus ist, dass er in einer Zeit, in der wir die Lehrlinge nicht unterbringen konnten, darauf ausgerichtet war, Betriebe mit Förderungen dazu zu veranlassen, zusätzlich zu den Lehrlingen, die sie im Schnitt gehabt haben, noch weitere aufzunehmen.
Jetzt erreichen wir teilweise den Schnitt nicht, weil die Lehrlinge nicht zur Verfügung stehen. Der Blum-Bonus ist also für das derzeitige Problem nicht geeignet. Nicht Herr Blum ist nicht geeignet – den mögen wir alle, und der hat damals auch tolle Maßnahmen gesetzt –, sondern die Maßnahme ist wegen der Problemänderung nicht mehr brauchbar.
Jetzt möchte ich auch noch ganz speziell zu den Ausführungen von Frau Schatz kommen. Frau Schatz, es war eine unrichtige Darstellung, die Sie hier abgegeben haben; ich meine jetzt nicht in Relation zu Herrn Matznetter. Ich finde auch, wir haben das Thema ja gerade deswegen im Plenum, um es intensiv zu diskutieren. Wenn ich die Ausführungen so anschaue, stelle ich fest, es sind prinzipiell Dubletten. Es ist von den Rednern teilweise genau dasselbe wie im Ausschuss gesagt worden.
Was Sie angesprochen haben, möchte ich schon differenziert sehen und auch beantworten. Sie haben Fragen gestellt, die einfach aufgrund des Berichtes und auch sonst nicht sofort zu beantworten sind, wie beispielsweise zu den unterschiedlichen Drop-out-Quoten in den verschiedenen Branchen und den Motiven dafür. Wir haben Ihnen gesagt, das werden wir schriftlich beantworten – und ich glaube, wir haben es sogar auch schon getan.
Die anderen Fragen, die Sie gestellt haben, beispielsweise zu den Anregungen und Maßnahmenvorschlägen auf Seite 45 des Berichtes, könnte ich salopp mit einem Satz beantworten – ich habe es aber nicht so gemacht –, nämlich: Selbstverständlich schauen wir uns sämtliche Maßnahmen und Vorschläge an, prüfen die Umsetzung in Koordination mit den zuständigen Stellen und versuchen, das meiste in der Weise auch zu realisieren. Das ist es. Da können wir noch hundert Mal hier stehen und alle Forderungen in dem Zusammenhang vorlesen, es ändert nichts daran. Ich kann es Ihnen aber auch gerne im Detail noch einmal darstellen, da wir Ihnen die Fragen, die Sie gestellt haben, schriftlich beantwortet haben.
Auf der anderen Seite: Das, was auf Seite 45 dargestellt ist, zum Beispiel die Förderarten miteinander abzustimmen und zu systematisieren, ist eine Heidenaufgabe. Wenn Sie wollen, stelle ich Ihnen bei Gelegenheit in einer Stunde dar, was da alles entwickelt wird. Ich möchte Ihnen heute hier die Zeit ersparen.
Ein anderer Punkt in dem Zusammenhang ist natürlich die Fortsetzung der Maßnahmen zur Abbruchsvermeidung – das habe ich Ihnen dargestellt –, nämlich Onlineformulare und einige andere Dinge.
Damit komme ich noch zur grundsätzlichen Kritik von Herrn Schellhorn. – Ich sehe ihn nicht, er ist momentan nicht im Saal. Dann erspare ich mir, das in aller Breite auszu-
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