Nationalrat, XXV.GPStenographisches Protokoll165. Sitzung / Seite 125

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Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen.

Wünscht der Herr Berichterstatter ein Schlusswort? – Das ist nicht der Fall.

Wir kommen zur Abstimmung über den Antrag des Außenpolitischen Ausschusses, dem Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages in 1458 der Beilagen gemäß Artikel 50 Abs. 1 Z 1 Bundes-Verfassungsgesetz die Genehmigung zu erteilen.

Ich bitte jene Damen und Herren, die hiezu ihre Zustimmung geben, um ein ent-sprechendes Zeichen. – Das ist einstimmig angenommen.

14.28.595. Punkt

Bericht des Familienausschusses über den Siebenten Bericht der Bundes­minis­terin für Familien und Jugend zur Lage der Jugend in Österreich (III-330 und Zu III-330/1472 d.B.)

 


Präsident Ing. Norbert Hofer: Wir gelangen zum 5. Punkt der Tagesordnung.

Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.

Zu Wort gelangt Frau Abgeordnete Kitzmüller. – Bitte, Frau Abgeordnete.

 


14.29.28

Abgeordnete Anneliese Kitzmüller (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte – ja, die Frau Minister Dr. Karmasin ist nicht hier! Wir befassen uns heute mit dem Jugend­bericht. Die Grundlage dieses Berichtes war ja eine Entschließung des Nationalrates 1988, um eben hier in jeder Legislaturperiode über diesen Jugendbericht reden zu können. Die jetzige Regelung führt aber dazu, dass es innerhalb einer Legislatur-periode eben einmal zur Vorlage des Jugendberichtes kommen soll. Daher ist das Problem gegeben, dass oft mehrere Jahre verstreichen und die tatsächliche Vergleich-barkeit in diesem Fall schwierig ist. Der letzte Bericht stammt aus dem Juni 2011, und jetzt haben wir diesen Bericht hier zu besprechen. Ein weiterer Verbesserungs-vorschlag wäre daher natürlich, dass wir eine kürzere Periode anstreben, sagen wir, dass alle drei Jahre ein Bericht vorgelegt wird, um tatsächlich Vergleichbarkeiten zu haben.

Wenn wir uns hier die Auslegung des Begriffes Jugend anschauen – das haben wir auch im Ausschuss besprochen –, so müssen wir sagen, diese ist ja schon sehr different. Wir haben hier verschiedene Begriffe: die juristische Definition für Jugend und auch die sozialwissenschaftliche Auslegung des Begriffes Jugend. Das differiert natürlich auch sehr, und daher ist auch die tatsächliche Vergleichbarkeit etwas schwie-rig. Ich glaube, man sollte anstreben, da eine einheitliche Altersdefinition herauszu-finden. Das ist auch ein Thema, das die Autoren angesprochen haben. Sie haben auch gesagt, dass hier eine einheitliche Regelung geschaffen werden müsste, um Ver­gleiche durchführen zu können, um genau analysieren zu können. (Bundesministerin Karmasin nimmt auf der Regierungsbank Platz.) – Grüß Gott, Frau Minister!

Jetzt ist die Vergleichbarkeit schwierig, denn ich habe für die Jugend einmal einen Zeitraum zwischen 14 und 28 Jahren, dann geht es bis zu 30 Jahren. Die juristische Definition ist zwischen 14 und 30 Jahren, die Zielgruppe ist zwischen 14 und 24 Jah­ren, und die sozialwissenschaftliche Definition lautet, dass diese Phase vom ersten bis zum vierten Lebensjahrzehnt dauert. Da muss ich sagen, dass das schon sehr weit gegriffen ist und doch eine einheitliche Regelung erfolgen müsste.

Jetzt komme ich zum Inhalt dieses Jugendberichts, der doch sehr viele alarmierende Punkte aufzeigt. Zum Beispiel sehen wir, dass die Armuts- und Ausgrenzungs-gefähr-dung der jungen Menschen in Österreich sehr hoch ist und 2014 rund 1,6 Millionen


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