Nationalrat, XXVI.GPStenographisches Protokoll89. Sitzung, 25. und 26. September 2019 / Seite 261

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verbots auch für Schülerinnen bis zum 14. Lebensjahr beziehungsweise für Lehrerin­nen im öffentlichen Dienst gemeinsam beschließen. Das ist deswegen erfreulich - - (Zwi­schenruf der Abg. Heinisch-Hosek) – Das ist kein Populismus, Frau Kollegin. Das ist erfreulich, weil ich glaube, dass es der logische nächste Schritt sein muss, nachdem wir ja im Frühling beziehungsweise letztes Jahr im Herbst bereits das Kopftuchverbot in Kindergärten und Volksschulen beschlossen haben; wir wollen damit ein weiteres starkes Signal gegen den politischen Islam und gegen den Missbrauch von jungen Mäd­chen setzen.

Die Fakten liegen auf dem Tisch, ich werde hier nicht unnötig lange auf die Details ein­gehen. Die Fronten sind auch klar – wie ich nicht nur Ihrem Zwischenruf entnehmen kann, liebe Kollegin von der SPÖ –, es liegt klar auf dem Tisch: Offensichtlich ist nämlich seitens der SPÖ und der Anhängsel, auch seitens der NEOS keine Bereit­schaft gegeben, aktiv etwas dagegen zu tun. Das haben wir im Frühling schon gese­hen, das werden wir auch jetzt bei der Abstimmung wieder sehen.

Ich muss aber auch der ÖVP eines sagen: Es ist zwar erfreulich, dass ihr da heute mit­geht; schade finde ich aber, dass ihr bei dem Gesetzesantrag, den wir eingebracht haben, der heute noch mit einem Fristsetzungsantrag zur Abstimmung gelangen wird, nicht mitgehen werdet. Ich erinnere in diesem Zusammenhang daran, dass der Ent­schließungsantrag, so schön er ist – und deswegen steht auch meine Name drauf und werden wir auch mitstimmen –, in vier Wochen erloschen und mit dieser Gesetzge­bungsperiode Geschichte ist. Und ich erinnere auch daran, dass eben aufgrund der klar abgeklärten Fronten solche aktiven Maßnahmen gegen den politischen Islam, für Integration nur mit uns Freiheitlichen möglich sind und es für euch schwierig werden wird, da andere Partner zu finden. Ich glaube, das sollte man an dieser Stelle klar und deutlich festhalten. (Beifall bei der FPÖ.)

Abschließend: Ich denke, dass wir in den letzten zwei Jahren im Bereich der Bildungs- und Integrationspolitik einiges weitergebracht haben und dass wir das auch in Zukunft schaffen können. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)

20.33


20.33.49Präsidentin Anneliese Kitzmüller: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Somit schließe ich die Debatte.

Wünscht die Frau Berichterstatterin ein Schlusswort? – Das ist nicht der Fall.

Wir kommen zur Abstimmung über Tagesordnungspunkt 11: Antrag 471/A(E) der Ab­geordneten Yildirim, Kolleginnen und Kollegen betreffend „personelle Aufstockung der Gleichbehandlungsanwaltschaft“.

Ich bitte jene Damen und Herren, die hiefür eintreten, um ein entsprechendes Zei­chen. – Das ist die Mehrheit, angenommen. (E 137)

Wir gelangen nun zur Abstimmung über den Entschließungsantrag der Abgeordneten Schimanek, Kolleginnen und Kollegen betreffend „mehr finanzielle Mittel um Gewalt an Frauen zu verhindern“.

Ich bitte jene Damen und Herren, die hiefür eintreten, um ein entsprechendes Zei­chen. – Das ist einstimmig angenommen. (E 138)

Wir gelangen nun zur Abstimmung über den Entschließungsantrag der Abgeordneten Taschner, Mölzer, Kolleginnen und Kollegen betreffend „Ausweitung des Kopftuchver­botes in Schulen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres (sowie im öffentlichen Dienst)“.

Ich bitte jene Damen und Herren, die hiefür eintreten, um ein entsprechendes Zei­chen. – Das ist die Mehrheit, angenommen. (E 139)

 


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