Vorreiter in der Online-Medienwelt werden, daher wollen wir Investitionen in die digitale Zukunft. Im Zusammenspiel mit dem ORF- Player, für den es auch endlich geeignete rechtliche Rahmenbedingungen braucht, besteht hier eine Chance, die wahrgenommen werden muss. Besonderes Augenmerk soll auf die Förderung des Qualitätsjournalismus und der nichtkommerziellen Medien gelegt werden.
Aus diesem Grund stellen die unterfertigten Abgeordneten nachstehenden
Entschließungsantrag
Der Nationalrat wolle beschließen:
„Der Bundeskanzler wird aufgefordert, rasch eine Vorlage zur digitalen Medienförderung vorzulegen und die gesamten Einnahmen aus der Digitalsteuer – derzeit prognostiziert mit 45 Mio. € für 2021 – für diesen wichtigen digitalen Transformationsprozess zu verwenden. Besonderes Augenmerk soll dabei auch auf der Förderung von Online- und nichtkommerzieller Medien und der Förderung des Qualitätsjournalismus liegen.“
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Präsidentin Doris Bures: Der Entschließungsantrag ist ordnungsgemäß eingebracht und steht daher mit in Verhandlung.
Die nächste Rednerin ist Frau Abgeordnete Romana Deckenbacher. – Bitte.
Abgeordnete Mag. Romana Deckenbacher (ÖVP): Frau Präsidentin! Herr Vizekanzler! Frau Bundesminister! Frau Präsidentin des Rechnungshofes! Sehr geehrte Herren Volksanwälte! Hohes Haus und liebe Zuseherinnen und Zuseher! Beate Meinl-Reisinger hat recht, wenn sie sagt: „Österreich kann stolz auf den öffentlichen Dienst sein.“ Auch Norbert Hofer sagt: „Der öffentliche Dienst garantiert Stabilität und Sicherheit im Staatsgefüge und verdient daher nicht nur unsere Wertschätzung, sondern auch moderne, bedarfsgerechte und faire Arbeitsbedingungen.“ Auch Frau Rendi-Wagner meint: „Unsere öffentlich Bediensteten leisten hervorragende Arbeit. Sie sind [...] das Herz“ unserer Gesellschaft. Der Herr Vizekanzler sagt: „Ohne öffentlichen Dienst“ gibt es „keine funktionierende Gesellschaft“. Unser Herr Bundeskanzler meint: „Der öffentliche Dienst ist Träger der Verwaltung und stellt die Funktionsfähigkeit unseres Staates sicher. Ohne einen funktionierenden Beamten- und Verwaltungsstab hätten unser Staat“, aber auch „[...] unser politisches System keinen Bestand“.
Wir haben an vielen Beispielen der letzten Monate erlebt, wie sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes für uns einsetzen und dabei ihre Gesundheit – unter Einsatz ihres Lebens – für uns riskieren. Ob es bei der Polizei und den Spezialeinsatzkräften, in den Spitälern, in den Senioren- und Pflegeheimen, in den Kindergärten, in den Schulen und Universitäten, beim Bundesheer, in der allgemeinen Verwaltung, in der Justiz – auch bei der Justizwache – oder in der Finanzverwaltung ist – diese Aufzählung würde sich noch fortsetzen lassen –: Das Entscheidende ist, dass es die Kolleginnen und Kollegen unseres öffentlichen Dienstes sind, die uns durch diese schwere Zeit helfen und uns unterstützen. (Beifall bei der ÖVP.)
Rufen wir uns an dieser Stelle noch einmal den 2. November in Erinnerung! Dem raschen Einsatz unserer Exekutive ist es zu verdanken, dass der Attentäter dieses feigen und hinterhältigen Anschlags schon nach 9 Minuten neutralisiert werden konnte. Die Rettungskette funktionierte, und unsere Gesundheitseinrichtungen waren trotz der steigenden Auslastung durch Covid-19 in der Lage, die teils schwer Verletzten professionell
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