nach der nächsten Budget- und Personalerhöhung schreien, denn wir müssen uns mit diesen Problemen sowieso beschäftigen, wir haben dort nur nicht dieselben Rechte wie bei der echten Verwaltung. In der Verwaltung können wir jederzeit jeden Akt im Original von der Behörde anfordern, und die müssen uns auch Rede und Antwort stehen. In der ausgegliederten Verwaltung ist das natürlich nicht so. Da sind wir darauf angewiesen, dass sie freiwillig mit uns kooperieren. Also da ist durchaus noch Handlungsbedarf gegeben.
Auf eines möchte ich auch hinweisen: Ja, wir haben zusätzliche Planstellen, ja, wir haben auch eine Budgeterhöhung bekommen, wir müssen nur, um die zusätzlichen Planstellen zu bedecken, Rücklagen dafür aufwenden. Das heißt, in den nächsten Jahren werden wir Sie ersuchen müssen, dass wir auch die Bedeckung für diese Planstellen bekommen, sonst geht es uns wie dem Rechnungshof: Wir hätten mehr Planstellen, als wir dann mit dem Geld, das wir haben, besetzen können. Darunter würde die Qualität unserer Arbeit leiden.
In diesem Sinne bedanke ich mich noch einmal bei Ihnen für die Aufmerksamkeit und für die lobenden Worte. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP und bei der SPÖ.)
19.16
Präsident Ing. Norbert Hofer: Besten Dank, Herr Volksanwalt.
Nächster Redner ist nun Karl Schmidhofer. – Bitte, Herr Abgeordneter.
Abgeordneter Karl Schmidhofer (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Frau Präsidentin des Rechnungshofes! Herr Vizekanzler! Frau Bundesministerin! Frau Staatssekretärin! Werte Volksanwälte! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Werte ZuseherInnen zu Hause! Zurück zum Sport: Der Herr Vizekanzler und Sportminister hat es noch einmal erörtert, es handelt sich um ein solides Budget, ausgewogen für Vereinsförderungen genauso wie für den Spitzensport, egal in welcher Sparte, und letztlich für den Sport allgemein, der für die Kinder ganz wichtig ist, für alle Altersgruppen, und mit Sporttechnologieprojekten erschließen wir jetzt zusätzlich neue Felder, um noch besser an die Spitze zu kommen.
Ein Schwerpunkt ist auch neu, das Sportbudget wurde ja wesentlich erhöht: Für Frauen werden ebenfalls zusätzliche Initiativen gesetzt.
Frau Brandstötter hat das in ihrem Redebeitrag gesagt: Marketing und so weiter, das soll man nicht machen und das soll man nicht verkaufen. Der Herr Vizekanzler hat es angesprochen, dass wir in Europa mit diesen Maßnahmen an der Spitze stehen. (Zwischenruf der Abg. Brandstötter. – Abg. Loacker: Wir liegen vor allem bei den Infektionszahlen an der Spitze!) Das wollen wir ja und das wollen wir natürlich auch den Leuten sagen.
Was wir nicht wollen, das ist das, was Sie in Wien getan haben. Sie haben sich mit den Roten ins Bett gelegt und sind gar nicht draufgekommen, dass Sie unter dem Bett gelandet sind und fünf Jahre nichts zu reden haben. Das ist die Wahrheit! (Beifall bei der ÖVP. – Zwischenruf des Abg. Scherak.)
Abschließend, Herr Vizekanzler und Sportminister, vielen herzlichen Dank, dass es auch möglich ist, in verschiedensten Spitzensportarten in Österreich ganz vorneweg Veranstalter zu sein: Formel 1 in Spielberg, Tennisturnier in Wien, Damentennisturnier, organisiert übrigens von einer Dame, von Sandra Reichel, in Linz, die Bewerbe im Skiweltcup, die schon durchgeführt wurden, die jetzt in Lech vor der Türe stehen. Das trägt alles wiederum dazu bei, den Sport positiv zu transportieren. Der Zuschlag für die Weltmeisterschaften in Salzburg 2025 ist ein guter und positiver Ausblick. Vielen Dank, dass
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