Nationalrat, XXVII.GPStenographisches Protokoll62. Sitzung, 17. bis 19. November 2020 / Seite 453

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Ganz zum Schluss, weil wir ja über die österreichische Wirtschaft gesprochen haben: Bitte kaufen Sie gerade auch vor Weihnachten Bücher bei den österreichischen Buch­händlern. Man kann jedes Buch auch bei einem österreichischen Buchhändler auch online kaufen. Sie haben nämlich – das weiß ich von einigen kleineren und größeren Buchhandlungen – die letzten Monate genützt und die Digitalisierung wirklich vorange­trieben, und man soll sie dafür loben. Bitte unterstützen wir sie dabei! – Danke schön. (Beifall bei den NEOS.)

14.57


Präsident Ing. Norbert Hofer: Herr Abgeordneter Johann Höfinger ist der nächste Redner. – Bitte, Herr Abgeordneter.


14.57.13

Abgeordneter Johann Höfinger (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Frau Bundes­minister! Hohes Haus! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ja, es ist nicht gerade eine einfache Zeit, um ein Budget im Bereich Wirtschaft zu schnüren. Die Zeit ist außergewöhnlich und dramatisch, sie stellt viele vor wirklich große Hürden, aber wir haben es in den letzten Monaten geschafft – und das ist sehr wichtig –, Soforthilfe zu geben, zu unterstützen, die Menschen in ihrer wirtschaftlich sehr schwierigen, ja drama­tischen Situation mit der Härtefallregelung, den Investitionsprogrammen und vielem mehr zu begleiten.

Dabei hat sich auch gezeigt, dass es nicht das Wirtschaftsministerium allein ist, sondern dass alle Ministerien – Arbeit, Soziales bis hin zur Gesundheit – eigentlich verknüpft agieren, zusammenhalten und zusammenarbeiten müssen. Das wurde in der jüngsten Vergangenheit gut dokumentiert, denn es geht nicht nur darum, die Unternehmer selbst zu begleiten, sondern es geht auch darum, die Arbeitsplätze, die dahinterstehen, abzu­sichern. Es geht darum, jungen Menschen, die gegenwärtig in die Arbeitswelt hinein­wachsen, Perspektiven zu geben. All das, denke ich, haben wir angestoßen.

Das Zweite ist aber: Wir müssen nun auch in die Zukunft investieren. Sie haben das im Bereich der Digitalisierung hervorragend gemacht, denn es ist derzeit auch notwendig, so rasch wie möglich Veränderung in unseren Arbeitsprozessen zu realisieren. Wenn man sich so manchen Oppositionsredner anhört, dann denkt man sich, Österreich sei in einer Blase. Nein, wir stehen international vor riesigen Herausforderungen, die wir be­wältigen müssen, und auch dabei gilt es, international zusammenzuarbeiten. Österreich ist nicht allein gefordert, sondern das kann nur im internationalen Kontext passieren.

Den Appell meines Vorredners kann ich nur unterstützen: Bitte kaufen Sie nicht nur Bücher, sondern alles, was möglich ist, bei unseren kleinen und mittelständischen Unternehmen – auch in dieser Vorweihnachtszeit –, denn Wirtschaft sind wir alle, und das dokumentieren wir durch unsere politische Arbeit, aber auch durch das persönliche Kaufverhalten. – Vielen Dank. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)

14.59


Präsident Ing. Norbert Hofer: Nächste Rednerin ist Frau Abgeordnete Mag.a Dr.in Petra Oberrauner. – Bitte schön, Frau Abgeordnete.


14.59.30

Abgeordnete Mag. Dr. Petra Oberrauner (SPÖ): Herr Präsident! Geschätzte Frau Ministerin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Was macht ein normaler Wirtschafts­treibender, der für seinen Betrieb verantwortlich ist, in einer Krise? – Er schaut: Wie viel Geld habe ich, wie viel Geld brauche ich, wo ist mein Markt, wo bricht er monatelang weg, wie viel Spielraum habe ich, was ist mein Risiko, und was kann ich riskieren, um weiterhin zu überleben?

 


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