Nationalrat, XXVII.GPStenographisches Protokoll71. Sitzung, 11. Dezember 2020 / Seite 292

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Im Übrigen bin ich dafür, dass die Windisch-Kaserne in Richard-Wadani-Kaserne umbe­nannt wird. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)

18.40


Präsidentin Doris Bures: Ich habe jetzt das Stenographische Protokoll vorliegen, das ich auf Antrag der Frau Abgeordneten angefordert habe, was den Zwischenruf der Frau Abgeordneten Blimlinger betrifft. Aus dem Protokoll ist klar erkennbar, dass das natürlich persönlich beleidigend war. Frau Abgeordnete Kucharowits hat mir aber mitgeteilt, dass sie die Entschuldigung der Frau Abgeordneten Blimlinger annimmt, und daher wird es meinerseits keine weiteren Ordnungsmaßnahmen geben.

Zu Wort ist dazu jetzt niemand mehr gemeldet. Damit ist die Debatte geschlossen.

Wie vereinbart, werde ich die Abstimmung an das Ende der Tagesordnungspunkte des Wissenschaftsausschusses verlegen.

18.41.3660. Punkt

Bericht des Wissenschaftsausschusses über den Antrag 654/A(E) der Abgeordne­ten Mag. Dr. Martin Graf, Kolleginnen und Kollegen betreffend Lösung des Ket­tenvertragsproblems an den österreichischen Universitäten (§ 109 Universitätsge­setz 2002) (603 d.B.)


Präsidentin Doris Bures: Damit sind wir beim Tagesordnungspunkt 60 angelangt.

Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.

Zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Martin Graf. – Bitte.


18.42.05

Abgeordneter Mag. Dr. Martin Graf (FPÖ): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehr­ter Herr Bundesminister! Ich möchte ganz kurz zu dem ungeheuerlichen, diskriminieren­den Vorwurf Stellung nehmen – nur gegenüber einer Weltanschauung. Frau Kollegin Blimlinger hat hier im Schutz ihrer Immunität ihren Hass und ihre ganze Hetze losge­lassen und ihr wahres Gesicht gezeigt, wie sie 1848 vielleicht heute noch verstehen will.

Sie stellen sich da her und diskreditieren Leute ob ihrer Weltanschauung pauschal! – Ja, es stimmt: Als wir in der Regierung waren, haben auch wir Universitätsräte vorgeschla­gen und die Bundesregierung hat dann entsendet. Deren Qualifikation ziehen Sie in Zweifel, obwohl das zum Teil Topwissenschafter mit international anerkanntem Ruf sind, die im In- und Ausland tätig waren und es zum Teil immer noch sind.

Es tut mir eh leid, dass ich Kollegen Marchetti hier auch namentlich genannt habe. Ich meine, schauen wir uns Ihren Lebenslauf einmal an! Sie waren ja Rektorin einer Univer­sität in Wien. Wie sind Sie das denn geworden? (Abg. Stögmüller: Durch Leistung!) – Erstens einmal brauchen Sie elf Jahre für ein Studium, das fünf Jahre dauert: Philologie, Geschichte und – was war es noch? – Sozialkunde. Dazu haben Sie elf Jahre gebraucht, waren ja auch Werkstudent und haben laut Ihrem Lebenslauf Ihre kaufmännische Aus­bildung in einer österreichischen Trafik genossen. (Abg. Blimlinger: Ja!) Und vielleicht waren Sie sogar eine gute Rektorin, wir haben nie Ihre Qualifikation in Zweifel gestellt. (Zwischenrufe bei den Grünen.) Wenn man aber Ihren Lebenslauf sieht, müsste man eigentlich sagen: Sie kommen hier heraus und qualifizieren Topwissenschafter, die Uni­versitätsräte sind, in Wirklichkeit ganz mies ab, und haben selber so einen Lebenslauf? – Ganz ehrlich, da müssten Sie vor der eigenen Türe kehren, das muss man schon sagen! (Beifall bei der FPÖ.)

Vielleicht – Sie haben ja jetzt neue Gesetze (Zwischenruf des Abg. Stögmüller) –veröf­fentlichen Sie das nächstes Jahr in der Pauschalität, wie Sie es hier gesagt haben. (Abg.


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