werden und Frauen eben gleichermaßen auch und dass die scheinbar nicht zusammenzuführen sind.
Eine gute Zusammenfassung aus einem wissenschaftlichen Magazin war: Frauen wirken und verhalten sich entweder typisch weiblich und entsprechen demnach in ihren Stereotypen nicht denen einer Führungsperson oder sie wirken und verhalten sich wie eine Führungsperson, entsprechen dann aber nicht dem typischen Rollenbild einer Frau. – Das ist, glaube ich, klar abzulehnen.
Wir müssen von diesen typischen Rollenklischees, Rollenbildern wegkommen und einfach eine Freiheit des Denkens schaffen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir dort hinkommen. Ich sehe es bei jungen Menschen, bei jungen Frauen und Männern, die heute schon ein ganz anderes Verständnis und Bewusstsein mitbringen. Ich bin auch überzeugt, aus meiner persönlichen Warte, dass es ohne gesetzliche Quoten und ohne Eingriff in die Erwerbsfreiheit geht, aber ich bin mir auch dessen bewusst, dass es eine gläserne Decke gibt und dass wir Frauen auf ihrem Weg unterstützen müssen, dabei, ihren Weg zu gehen. Darum geht es, um nicht mehr und nicht weniger. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
22.50
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Das heißt, dass die Debatte geschlossen ist.
Wünscht die Berichterstatterin ein Schlusswort? – Das ist nicht der Fall.
Wir verlegen die Abstimmung an den Schluss der Verhandlungen über die Vorlagen des Ausschusses für Wirtschaft, Industrie und Energie.
Bericht des Ausschusses für Wirtschaft, Industrie und Energie über den Antrag 1750/A der Abgeordneten Peter Haubner, Dr. Elisabeth Götze, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014 geändert wird (985 d.B.)
30. Punkt
Bericht des Ausschusses für Wirtschaft, Industrie und Energie über den Antrag 1751/A der Abgeordneten Peter Haubner, Dr. Elisabeth Götze, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 geändert wird (986 d.B.)
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Wir kommen nun zu den Tagesordnungspunkten 29 und 30, über welche die Debatten unter einem durchgeführt werden.
Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.
Zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Pöttinger.
Abgeordneter Laurenz Pöttinger (ÖVP): Herr Präsident! Werte Frau Ministerin! Sehr geehrte Damen und Herren! Bei dieser Novelle des Wirtschaftstreuhandberufsgesetzes und jener des Bilanzbuchhaltungsgesetzes geht es um Rechtsicherheit, und zwar: Im Zusammenhang mit der Covid-Krise haben ja die Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Bilanzbuchhalter jede Menge an Bestätigungen unterzeichnen müssen. Sie werden sich fragen: Warum machen wir diese gesetzliche Regelung erst jetzt? Es gibt eine Regelung,
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