Nationalrat, XXVII.GPStenographisches Protokoll137. Sitzung, 137. Sitzung des Nationalrats vom 16. Dezember 2021 / Seite 262

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Ich danke Ihnen, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete für die Unterstützung und für die gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres. Ich wünsche Ihnen gute, erholsame Festtage und ein gesundes, frohes Jahr 2022. – Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen sowie bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)

21.13


Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Engel­berg. – Bitte.


21.13.49

Abgeordneter Mag. Martin Engelberg (ÖVP): Herr Präsident! Frau Bundesministerin! Frau Staatssekretärin! Ich glaube, man muss ehrlicherweise zugeben, dass die Kunst- und Kulturszene am Anfang der Pandemie sowohl hinsichtlich der finanziellen Sorgen als auch hinsichtlich der Öffnungsschritte nach dem Lockdown hier nicht wirklich die volle Aufmerksamkeit erhalten hat. Sie werden sich erinnern, dass wir hier immer wieder auch sehr dafür plädiert haben, dass man dem Kunst- und Kulturbereich mehr Aufmerksam­keit widmet. – Entschuldigung (in Richtung der miteinander sprechenden Abgeordneten Disoski und Zorba), wenn ich störe, kann ich auch unterbrechen. Sie reden so laut, dass man es bis hierher hört.

Dank aller politischen Stakeholder in allen Parteien, die sich für die Kunst- und Kultur­szene eingesetzt haben, wie sich das für eine Kunst- und Kulturnation wie Österreich gebührt, ist das in der Zwischenzeit tatsächlich geschehen. In der Zwischenzeit haben wir ein sehr dichtes Netzwerk an wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen, die Frau Staatssekretärin hat es gerade ausgeführt. Es gibt also eine fast schon unüberschaubare Menge an Unterstützungsmaßnahmen, die auch sehr gut sind.

Das führt mich aber zu meinem Appell, mit dem ich mich auch Kollegin Blimlinger an­schließen möchte: Das Wichtigste, neben dem Geld, ist der Besuch. Daher nochmals auch an alle, die hier zuschauen, der Appell: Wir haben ein in jeder Hinsicht derartig reichhaltiges Kunst- und Kulturangebot in Österreich. Das Wichtigste für Künstler und Kulturschaffende ist, dass sie auch das Publikum dafür haben. Nutzen Sie also bitte die Zeit in den nächsten Tagen und Wochen! Gehen Sie wieder in Theater, Museen, Konzer­te und all die Orte, die angeboten werden! Das ist, glaube ich, der größte Gefallen, den Sie Kunst- und Kulturschaffenden tun können. – Danke schön. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)

21.16


Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Troch. – Bitte.


21.16.08

Abgeordneter Dr. Harald Troch (SPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Regierungsmit­glieder! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich freue mich über zwei sehr geglückte Perso­nalentscheidungen im österreichischen Kulturleben.

Ich glaube, die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele betreffend ist die Entschei­dung für Kristina Hammer eine sehr, sehr gute Entscheidung. Ich glaube, dass Salzburg kulturell damit weiter gewinnen wird.

Die zweite Personalentscheidung betrifft das Haus der Geschichte Österreich in Wien. Der Vertrag von Monika Sommer wurde verlängert. Ihr Haus, das Haus der Geschichte Österreich, ist eine Erfolgsgeschichte.

Weniger eine Erfolgsgeschichte Österreichs ist ein anderes Museum – die Museen ge­hören ja zu Ihrem Bereich, Frau Staatssekretärin –: die Verehrungs- oder Pilgerstätte in Texingtal in Niederösterreich. Ich erwarte mir von Geschichte das, was sie eigentlich ist: eine wissenschaftliche Auseinandersetzung. Dort wird Engelbert Dollfuß – immerhin


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